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06.02.2023 12:56:06


Aus der Amtsstube Mai 2011 - November 2011

AUS DER AMTSSTUBE
Auszüge aus den Protokollen der Gemeinderats-Sitzungen
Die untenstehende Auflistung der im Prinzip unverändert übernommenen Auszüge aus den Protokollen der Sitzungen des Gemeinderates umfasst die Zeit zwischen dem Redaktionsschluss des letzten «Agarnärs» und dem Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Um die Übersicht bei der Lektüre zu erleichtern, werden sie in thematische Gruppen mit entsprechenden Untertiteln zusammengefasst. Die Datumsangaben über den jeweiligen Texten entsprechenden den Daten der Gemeinderatssitzungen.

Aus der Amtsstube
Agarnär Ausgabe Nr. 21 vom November 2011

02.05.2011
Gemeinderätin Christine Mathieu
Zu Beginn der Sitzung begrüsst Präsident Bernhard Mathieu ganz speziell die neue Gemeinderätin Christine Mathieu in unserer Mitte. Er verweist auf die Weisung der Gemeinderatstätigkeit (Charta) und erklärt der neuen Gemeinderätin kurz das Vorgehen und die Handhabung zur Eingabe von Anträgen.
Als Nachfolgerin von Mischel Amacker übernimmt sie seine Aufgaben und Ressorts.

Jahresrechnung 2010 der Gemeinde
Genehmigung der Jahresrechnungen 2010


Laufende Rechnung

Aufwand 3'205'948.42
Ertrag 3'316'718.65
Ertragsüberschuss 10'770.23

Investitionsrechnung

Ausgaben 274'441.80
Einnahmen 42'678.15
Nettoinvestition 231'763.65

Nettoverschuldung 716.55 pro Kopf

Jahresrechnung 2010 der Kirche

Ausgaben 152'237.45
Einnahmen 45'038.70
Mehraufwand Kultus 107'198.75

Der Revisorenbericht wird dem Gemeinderat zur Kenntnis unterbreitet.
Der Gemeinderat genehmigt die Jahresrechnungen.

Schule

02.05.2011
Primarschule
Der Schule Agarn wurden noch zusätzlich 90 Minuten Deutsch für Fremdsprachige zugestanden.

27.06.2011
Dach Mehrzweckhalle
Nach der Abdichtung des Daches im vergangenen Herbst hat sich bei der Kontrolle im Mai herausgestellt, dass das Dach zwar dicht ist, aber die Isolation darunter stellenweise feucht und komplett defekt ist. Mit den Spezialisten von Sarnafil und Stoffel Paul AG haben wir verschiedene Sanierungsvarianten besprochen, wobei diese eine Totalsanierung des Daches, inkl. Isolation und neuer Dachhaut nach Minergiestandard empfehlen. Kostenpunkt ca. Fr. 50'000.–, wobei sich der Kanton mit Fr. 10000.– für Energiesparaufwendungen beteiligt.
Die andere Variante mit stellenweisem Auswechseln der Isolation und der Reparatur mit dem alten Dichtungsprodukt beläuft sich auf Fr. 25'000.– (Dachhaut nach altem Standard, Isolation entspricht nicht Minergie).
Die genaue Offerte folgt in den nächsten Tagen.

25.08.2011
Dach MZH
Mit den Spezialisten von Sarnafil und Stoffel Paul AG haben wir vor Ort verschiedene Sanierungsvarianten besprochen. Genaue Abklärungen haben ergeben, dass eine Teilsanierung auf Fr. 40'000.– zu stehen käme und eine Totalsanierung auf Fr. 50'000.–, wobei mit der Totalsanierung der Dämmwert um 35% erhöht wird und so dem neusten Stand der Technik entspricht und dadurch auch garantierte Fördermittel von Bund und Kanton in der Höhe von Fr. 13'600.– zugesagt sind.
Daraus ergibt sich folgende Situation:

Variante 1
Teilsanierung/Abdichtung MZH Dach Fr. 40'062.90

Variante 2
Totalsanierung mit Erhöhung Isolationswert um 35% Fr. 49'749.95
Gebäudeprogramm (CH/VS) nach „Minergie“ 340m2•40.-- Fr. ./. 13'600.– (Subvention)
TOTAL Kosten z.L. Gemeinde bei einer Totalsanierung Fr. 36'149.95

Scheinbar hat die Flachdachabdichtungsfolientechnik in den letzten Jahren sehr grosse Fortschritte gemacht, mit der bestehenden Folie ist das neue Produkt nicht mehr zu vergleichen. Die Arbeiten könnten noch in diesem Herbst, im Monat Oktober, ausgeführt werden, wobei uns ein Zahlungsaufschub bis Januar 2012 (Budget) gewährt werden könnte. Der Gemeinderat beschliesst die Totalsanierung des Daches der MZH.

25.08.2011
Spielplatz
Bei der jährlichen Spielplatz-Inspektion durch die Firma Fuchs Thun wurden folgende Unzulänglichkeiten festgestellt.

• Schrägnetz Fr. 1'300.–-
• Podestboden Fr. 360.–-
• Hängebrücke Fr. 2'640.–-

Der Gemeinderat beschliesst, diese Teile zu ersetzen, damit der Spielplatz die Sicherheitsvorschriften weiterhin erfüllt.

Kultur

13.09.2011
AgarnärIn des Jahres
Der Gemeinderat wird gebeten, sich Gedanken über die Wahl des Agarnärs des Jahres zu machen.

Verkehr

26.07. 2011
Parkkonzept
Betreffend Kontrollen ist eine Offerte der Firma SIDIWA eingegangen.
Sie offerieren 10 Kontrollen im Monat kostenlos, d.h. mit Überweisung der Einnahmen 1:1 oder einen Stundenansatz von Fr. 72.85 (Fr. 45.–/h + Fahrspesen Fr. 27.85) was bei 10 Kontrollen ca. Fr. 800.– im Monat kostet. Es wäre eventuell auch eine Mischform möglich.
Der Gemeinderat beschliesst, in der Anfangsphase der Offerte 1 den Vorzug zu geben und damit für die Gemeinde kostenneutral die Parkordnung durchzusetzen.

An folgenden Stellen müssten noch zusätzliche Parkfelder angelegt werden:
• Garenstrasse bei Kurt Lötscher
• Ringstrasse bei Herbert Lötscher

An folgenden Stellen müsste noch zusätzlich ein «Zone 30»-Zeichen aufgemalt werden.
• Balmerngasse bei Mario Lötscher
• Ringstrasse

Die freie Parkdauer wird generell auf 3 Stunden beschränkt.

23.05.2011
Tempo 30 / Parkkonzept
Die Markierungsarbeiten der Parkplätze sind in vollem Gange.
Die Stelen werden ebenfalls diese Tage gesetzt. Die Massnahmen wurden bewusst klein und kostengünstig gehalten und können im Bedarfsfalle in nächster Zeit ergänzt und verschärft werden.

Jugend

02.05.2011
JugendMitWirkung
Christine Beney hat mit der Aktennotiz vom 4. April 2011 eine Bestandesaufnahme des Z’Green gemacht und schlägt Massnahmen zur Zielerreichung vor. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurde das Konzept überarbeitet, Regeln und Richtlinien wurden erstellt. Das Konzept wird gegenseitig akzeptiert. Änderungen werden gemeinsam zwischen Gemeinde, JMW und Jugendlichen verbindlich vorgenommen. Neben dem Konzept wurde eine Hausordnung inkl. Massnahmen erarbeitet. Diese Dokumente sind beim Eingang des Z’Green angeschlagen. Die Jugendlichen halten sich an diese Vorgaben.

Gemeindestrassen

02.05.2011
Strassenprojekte Pontet, Giessen und Faleten
Bund und Kanton haben das Projekt genehmigt. Ebenso genehmigt ist die Subventionierung. Punkto Arbeitsvergabe wurde der Vergabeentscheid von der Firma Ebatec beim Kantonsgericht angefochten.

23.05.2011
Strassenprojekte Pontet, Giessen und Faleten
Zur Einsprache der Ebatec beim Kantonsgericht hat die Gemeinde fristgerecht Stellung bezogen. Die Gemeinde Agarn als Bauherr darf zum einen sicher frei über die für sie in Frage kommende Variante der Arbeitsausführung entscheiden, und zum anderen wäre die nicht berücksichtigte Variante Ebatec ebenfalls von der Walpen AG günstiger offeriert worden, weswegen der Antrag auf Abweisung der Beschwerde an das Gericht gestellt wurde.

23.05.2011
Gemeindemattenstrasse
Die Arbeiten sind bereits in vollem Gange. Durch die schlechte Erdbeschaffenheit (Littu) sowie die vier Durchführungsschächte für das Wässerwasser ist in der Gemeindemattenstrasse mit einem Mehraufwand von ungefähr 50000 Franken zu rechnen.

27.06.2011
Gemeindemattenstrasse, Emsbachstrasse & Nellenleise
Die Strassenprojekte gehen planmässig voran. Vor der Sommerpause wird noch der obere Teil der Nellenleise aufgenommen und erschlossen. Für die Parkmöglichkeiten musste deshalb auf der Südseite der Dorfstrasse bei der Halle von Herbert Dirren ein Parkplatz errichtet werden.
Betreffend Kostenüberschreitungen wird mit dem Büro Rudaz Mitte August eine Sitzung abgehalten.

25.08.2011
Winterdienst
Für die Mitbenutzung des Split- und Salzsilos der Gemeinde Leuk macht diese der Gemeinde Agarn folgenden Preisvorschlag:

Salz: Einkauf/Bezug Salz Fr. 235.–/t
Benutzungsgebühr/Zuschlag Fr. 100.–/t

Split: Einkauf/Bezug Split Fr. 067.–/t
Benutzungsgebühr/Zuschlag Fr. 050.–/t
Der vorgeschlagene Salzsilopreis entspricht ca. unserem Palettenpreis in 25-kg-Säcken bei Gruber Baumaterialien (Fr. 340.–/t).
Die Gemeinde Agarn bezog im letzten Winter 24 t Salz und 4 t Split ab Silo der Gemeinde Leuk.
Der Gemeinderat verhandelt den Preisvorschlag mit der Gemeinde Leuk.

25.08.2011
Übernahme Strasse Doktorgut
Die Eigentümer der Doktorgutstrasse stellen in ihrer Versammlung vom 12. Mai 2011 den Antrag an die Gemeinde zur Abtretung der Doktorgutstrasse wie folgt:
• Übernahme der Strasse mit der bestehenden Infrastruktur als Erschliessungsstrasse entsprechend dem Gemeinderatsentscheid vom 19. Januar 2009 und der Empfehlung im Bericht des Ortsplaners vom 18. November 2008, diese als Gemeindestrasse zu übernehmen.
• Übernahme der Ringleitung des Trinkwassers zwischen der Dorfstrasse und der Balmerngasse.
• Übernahme der ersten Hauptleitung der Kanalisation und des Oberflächenwassers.
• Übernahme der zweiten Hauptleitung der Kanalisation und des Oberflächenwassers.
• Landerwerb/Bodenentschädigung Fr. 110.–/m2
(gem. eingesetzter Expropriationskommission von 2011)
• Mutations- und Aktkosten zu Lasten der Gemeinde
• Bereinigung der Dienstbarkeiten durch die Gemeinde
Der Gemeinderat beschliesst die Übernahme der Strasse zu den angetragenen Bedingungen.

25.08.2011
Schilligwichil- Flächenabtausch
Die Eigentümer der Misthöfe im Schilligwichil stellen den Antrag, diese abzubrechen und der Gemeinde als Strasse zu überlassen. Im Weiteren möchten sie die Parzelle 339 nach Süden verlängern und dafür die Parzelle 338 abtreten. Flächenmässig entstehen kleine Differenzen zu Gunsten der Gemeinde.
Der Gemeinderat stimmt der geplanten Mutation zu.

25.08.2011
Kreisel Ost
Architekt Imahorn hat eine Kostenzusammenstellung des geplanten Projektes «Irrgarten im Bruchsteinmauerwerk» gemacht. Dieser Kostenvoranschlag sieht Fr. 110000.– für die Arbeiten vor, welche grob aus folgenden Positionen besteht:

Trockenmauern Beat Locher Fr. 84'000.–
Andere/weitere Bauarbeiten Fr. 12'500.–
Leuchtkugeln Fr. 3'000.–
Gartenarbeiten Fr. 3'500.–
Architekten-Honorar Fr. 6'000.–

Die Sträucher sollten eine Verbindung zu Agarn und zur Region herstellen, z.B. mit Sanddornsträuchern und Föhren, etc.
Der Gemeinderat genehmigt das Projekt.

13.09.2011
Kreisel Ost
Der Kanton gibt sein O.k. für den Baubeginn der Kreiselgestaltung. Im Radius von 7 Metern darf keine Bepflanzung vorgenommen werden, was unser Projekt nicht einschränkt. Imahorn stellt ein Gesuch an die Signalisationskommission und informiert den Strassenmeister.

25.08.2011
Kreisel West
Die Gemeinde Leuk ist grundsätzlich mit der Gestaltung des Kreisels West durch die Gemeinde Agarn einverstanden. Der Kantonsbauleiter ist bereits auf der Kanzlei vorstellig geworden mit der Anregung, die Kreiselgestaltung West während der Bauphase zu realisieren, d.h. ebenfalls diesen Herbst.
Es wird mit der Gemeinde Leuk in Kontakt getreten, um unsere Idee zur Kreiselgestaltung einzubringen. Gemäss Angaben von Architekt Imahorn liess der Chef des Strassenbauamtes Oberwallis verlauten, dass der Kanton, falls nichts Extravagantes geplant sei, für die Kosten der Kreiselinnengestaltung aufkomme. So erhielt z.B. die Gemeinde Salgesch für ihre grosse Weintraube Fr. 50'000.–.

13.09.2011
Kreiselgestaltung
Seitens der Gemeinde Leuk haben wir positive Zeichen zur Kreiselgestaltung erhalten. Es wird eine Sitzung mit der Gemeinde Leuk anberaumt. Die Gemeinde Agarn würde die Bauleitung übernehmen.

13.09.2011
Teerung Strasse Asp
Beim alten Reservoir, wo die Strasse durch das Wasser der Alte überflutet und unterflutet wurde, muss die Strasse asphaltiert werden.

Wasser

23.05.2011
Wasserversorgung
Zurzeit beschäftigt uns ein grosses Wasserproblem: Quellschüttung und Einlauf oberes Reservoir 10 l/s aber Einlauf im Hauptreservoir nur 5 l/s. Unser Problem: Wo bleiben die anderen 5 l/s?

27.06.2011
Trinkwasserversorgungsproblem im Asp
Mit grossem Zeit- und Kostenaufwand konnte das Trinkwasserversorgungsproblem im Asp gelöst werden. Zwischen den Brunnenstuben waren die Rohre teilweise verdrückt und teilweise mit Steinen aufgefüllt, so dass es zu einem Rückstau kam. Vorher wurden in diesem Zusammenhang noch die ganzen Entlüftungsanlagen der Rohre sowie Druckschieber ausgetauscht. Mit Spezialisten wurde eine Woche lang nach Lecks in den Aussenweilern und im Dorf gesucht.

27.06.2011
Trinkwasserkontrollen
Der Lebensinspektor des Kantons hat Ende Mai/Anfang Juni 2011 Trinkwasserproben entnommen. Wie zu erwarten war, wiesen auch diesmal sämtliche Tests ein gutes Resultat auf.

27.06.2011
Grundwasserpumpe Lamonieren
Die Grundwasserpumpe in den Lamonieren ist vergangene Woche in Betrieb genommen worden. Bis dato läuft sie einwandfrei, was diesmal hoffentlich noch lange anhalten wird. Die Lebensdauer einer solchen Pumpe beträgt 42000 Betriebsstunden, was einem unterbruchlosen Betrieb von ungefähr 5 Jahren entspricht.

27.06.2011
Wässerwasser /Wasserverlust «Alte» Wasserleite
Wasseranalysen haben rechnerisch ergeben, dass das Mehrwasser, welches während des Wässerwasserbetriebes bis Ende August entsteht, von der «Alten» Wasserleite stammen muss. Demnach ist diese Wasserleite mehr als nur undicht, denn sie stellt im Strassenbereich während des ganzen Sommers ein Problem dar, nämlich einer möglichen Unterspülung der Aspstrasse im Bereich oberhalb der Stallung Raoul Wyssen.

02.05.2011
Zusammenschluss Leuk-Agarn
Der technische Bericht sowie die Kostenschätzung sind da. Die Gemeinde Leuk hat dem Projekt nun auch definitiv durch den Chef Technik und den Brunnenmeister zugestimmt. Die Ausschreibungen sind im Gange und die Offerten werden demnächst erwartet.

23.05.2011
Zusammenschluss Leuk-Agarn
Die Arbeitsausschreibungen sind erfolgt und die Offerten eingegangen und ausgewertet durch das Büro Bumann-Bonvin:

Baumeister + Sanitär Seite Agarn
Implenia Bau + Mathieu J.J. 31'405.40 Fr.
Lötscher Susten AG 37'251.70 Fr.
Gebr. Zengaffinen, Steg 44'067.00 Fr.
Gentinetta AG, Susten 45'182.50 Fr.
Schnyder Bau AG 61'751.50 Fr.
Theler AG, Raron 66'538.55 Fr.

Wisi, Wasser, Wärme, Turtmann 15'065.80 Fr.
ARGE Wyssen -Imboden 16'653.00 Fr.

Baumeister + Sanitär Steuerschacht Agarn & Leuk
Implenia Bau + Mathieu J.J. 37'701.45 Fr.
Lötscher Susten AG 47'454.00 Fr.
Gebr. Zengaffinen, Steg 49'539.00 Fr.
Gentinetta AG, Susten 53'842.90 Fr.
Schnyder Bau AG 67'763.50 Fr.
Theler AG, Raron 72'042.80 Fr.

Wisi, Wasser, Wärme, Turtmann 11'664.40 Fr.
ARGE Wyssen -Imboden 14'851.00 Fr.

Baumeister + Sanitär Seite Leuk
Implenia Bau + Mathieu J.J. 51'715.80 Fr.
Lötscher Susten AG 51'214.20 Fr.
Gebr. Zengaffinen, Steg 67'867.00 Fr.
Gentinetta AG, Susten 63'685.50 Fr.
Schnyder Bau AG 73'962.00 Fr.
Theler AG, Raron 80413.50 Fr.

Wisi, Wasser, Wärme, Turtmann 34'743.80 Fr.
ARGE Wyssen -Imboden 39'872.00 Fr.

Der Gemeinderat vergibt die Baumeister- und Sanitärarbeiten betreffend Steuerschacht.

27.06.2011
Trinkwasserverbund Leuk-Agarn
Der Trinkwasserverbund mit Leuk sowie die damit einhergehenden organisatorischen und reglementarischen Anpassungen werden auf den Frühherbst in Angriff genommen. Ein Entwurf des Wasserlieferungsvertrages ist heute eingegangen. Es müssen noch letzte Verhandlungen geführt werden.

25.08.2011
Wasserlieferungsvertrag
Der ausgearbeitete Wasserlieferungsvertrag ist eingegangen und muss noch unsererseits gegengezeichnet werden. Der Preis wurde gegenseitig auf Fr. 0.25/m3 festgesetzt.

Wildbäche

02.05.2011
Hochwasserschutz Emsbach
Die Rodungsarbeiten werden in den nächsten Tagen begonnen. Das von dem Forstrevier gefällte Holz der privaten Parzelleneigentümer bleibt auf der Parzelle zur Verfügung der Eigentümer. Das Holz auf Gemeindeboden wird auf der Deponie zwischengelagert und steht Interessenten unentgeltlich zur Verfügung.

23.05.2011
Hochwasserschutz Emsbach - Rodungsarbeiten
Betreffend die Rodungsarbeiten ist die Offerte vom Forstrevier Leuk, welche durch die Dienststelle für Strassen- und Flussbau kontrolliert und als in Ordnung befunden wurde, über Fr. 78'316.50 eingegangen. Der Gemeinderat vergibt die Rodungsarbeiten dem Forstrevier Leuk zum Offertpreis.

Friedhof

25.08.2011
Arbeiten Friedhof
Da, wie sich herausstellte, der Untergrund für das Verlegen der Pflastersteine im jetzigen Zustand nicht brauchbar ist und zusätzlich zu den offerierten Arbeiten von 20'000 Franken noch weitere 15000 Franken für den Aushub und das Einbringen von Split als Untergrundmaterial anfallen würden, wird aufgrund der Kostensituation vorerst auf das Verlegen der Pflastersteine verzichtet.
Die restlichen anstehenden Arbeiten werden ausgeführt; Bordüren und Beete fertiggestellt, die Umbettung der Kindergräber vorgenommen sowie die Baumstümpfe auf dem Parkplatz entfernt.

13.09.2011
Letzte Arbeiten Friedhof
Die letzten Arbeiten auf dem Friedhof werden vor Allerheiligen abgeschlossen und das Projekt somit beendet. Im Frühjahr wird begrünt und auf der linken Friedhofseite das Gemeinschaftsgrab erstellt.

Landwirtschaft

23.05.2011
Bodenzuteilung – Pachtverträge
Die zu erneuernden Pachtverträge sind auf der Kanzlei vorbereitet und bereits durch die Pächter vorunterzeichnet. Nach dem Entscheid des Gemeinderates betreffend diese Pachten wird dem Pächter ein unterzeichnetes Vertragsexemplar für die Laufzeit vom 1. März 2011 bis 29. Februar 2016 zugestellt.

27.06.2011
Rebbaukataster
Der Staatsrat genehmigte in seiner Sitzung vom 8. Juni 2011 das definitive Projekt über den Plan des Rebbaukatasters und der Rebbausektoren der Gemeinde Agarn.

Allgemeine Arbeiten

23.05.2011
Diverse Arbeiten
Zurzeit laufen neben dem grossen Wasserproblem die Schacht- und Kanalisationsspülungen, das Setzen der Tourismusbänke, das Mähen der Strassenränder, das Freilegen und Einbauen, respektive Ersetzen von Wasserschiebern.

25.08.2011
Anschaffung Aufbaustreuer
Der Salzsteuer der Gemeinde Agarn ist zwischenzeitlich auch schon in die Jahre gekommen und entspricht heute nicht mehr dem Stand der Technik, so dass er eigentlich im öffentlichen Dienst nicht mehr eingesetzt werden dürfte, bezüglich wegabhängiger Streuung sowie deren Feinjustierung.
Es sind folgende Offerten für Streuer eingegangen:
Ammeter AG Springer 1.7 m3 Aufbaustreuer Fr. 37'517.–
Kommutech Boschung 0.9 m3 Anhängerstreuer Fr. 34'644.15
Boschung AG Boschung 2.0 m3 Aufbaustreuer Fr. 31'644.15
Zusammen mit der Gemeinde Leuk, welche den Boschung 2.0 m3 Aufbaustreuer bereits bestellt hat, konnte der Boschung-Steuer im Werkhof Siders besichtigt werden. Aufgrund dessen, dass Boschung ein weit verbreitetes Produkt (Einsatz bei Staat VS und zahlreichen Gemeinden) und erst noch ca. 15% günstiger ist (durch Direktlieferung der Firma Boschung), beschliesst der Gemeinderat die Anschaffung des Boschung Aufbaustreuers.

Verschiedenes

02.05.2011
Post Agarn – Quo vadis?
Nach der gemeinsamen Sitzung mit den Herren Bollhalder und Lehner von der Post hat sich der Gemeinderat nach der gewährten Bedenkzeit über die Zukunft der Post in Agarn zu äussern.
Es stehen zwei Alternativmodelle zur Verfügung:
• Hauslieferdienst
• Postagentur
Der Gemeinderat beschliesst nach eingehender Diskussion an dem bisherigen Modell festzuhalten. Der Gemeinderat ist mit einer Änderung nicht einverstanden. Falls eine Änderung unumgänglich ist, optiert der Gemeinderat für eine Agenturlösung.

27.06.2011
Poststelle Agarn
Mit Brief vom 20. Juni 2011 wollen die Herren von der Post eine Unterschrift unter dem von ihnen vorgefertigten Schreiben. Aus diesem geht hervor, dass die Gemeinde Agarn ihr Einverständnis gibt, dass die Post künftig eine Agentur im Konsum anbieten wird, dass die Gemeinde Agarn frühzeitig und ausreichend informiert und einbezogen wurde und dass angesichts der einvernehmlichen Lösung die Gemeinde auf die Unterbreitung der Angelegenheit der Kommission Poststellen verzichtet. Nach Rücksendung dieses Briefes wird die Post die Bevölkerung sowie die örtlichen Medien über die Änderungen informieren.
Der Gemeinderat beschliesst auf dem Standpunkt, dass er mit der Schliessung der Post nicht einverstanden ist, und dass die Post die Modelle der Bevölkerung präsentiert und die Bevölkerung über die Modelle entscheidet, zu beharren.

02.05.2011
Pfarrei Agarn
Eine Sitzung mit Vertretern des Bistums und der umliegenden Gemeinden Turtmann, Ergisch, Unterems, Oberems und Agarn hat in Turtmann stattgefunden. Pfarrer Werlen verlässt Agarn auf Mitte Jahr. Für die 5 Gemeinden werden Pfarrer Miron von Turtmann, Marie-Theres Steiner und Bruder Joseph zuständig sein.

27.06.2011
Seelsorgeregion Turtmann
Am vergangenen Mittwoch, 22. Juni 2011, haben die Gemeindepräsidenten in Turtmann eine gemeinsame Sitzung abgehalten und den Kostenverteilschlüssel der Seelsorgeregion Turtmann diskutiert und beschlossen:
Die Gesamtkosten der drei Personen werden auf Fr. 260'000.– plafoniert und
werden anteilsmässig auf die Gemeinden aufgeteilt.
Für Agarn und Turtmann ist Samstag und Sonntag jeweils eine Messe geplant.
Die Angelegenheit wird weiterverfolgt.

25.08.2011
Kostenverteilschlüssel Seelsorgeregion Turtmann
Am vergangenen Dienstag, 23. August 2011, haben die Gemeindepräsidenten in Turtmann mit Generalvikar Lehner und Pfarrer Miron Hanus eine gemeinsame Sitzung abgehalten. Dabei wurde der Kostenverteilschlüssel der Seelsorgeregion Turtmann diskutiert und beschlossen.
In dieser Sitzung konnte keine Einigung mit dem Bistum erzielt werden, da sich das Bistum auf seine Lohntabelle beruft.

23.05.2011
Sitzungen Gemeinderat
Die Sitzungen des Gemeinderates werden nach der Sommerpause auf Dienstag geschoben. Die Wochen bleiben unverändert. Die Gemeinderäte reichen ihre Anliegen spätestens bis Donnerstag vor der Sitzung ein, damit ein Vorprotokoll erstellt werden kann.

02.05.2011
Projekt Agro Espace Leuk
Die anstehenden Projekte sollten im Juni vom Staatsrat bewilligt werden. Im Herbst wird der Grosse Rat darüber befinden.

02.05.2011
Gesuch Landebewilligung Air-Glaciers
Die Air-Glaciers ersucht um vermehrte Aussenlandungen in den Monaten April bis Oktober 2011 auf unserem Gemeindegebiet, jedoch weit ausserhalb der Wohnzone.
Der Gemeinderat bewilligt das Gesuch.

02.05.2011
Pfyn-Finges, Parkvertrag Naturpark
Nachdem der Parkvertrag ins Internet gestellt wurde, haben wir schon erste Reaktionen darauf erhalten. So wurden bezüglich Kündbarkeit/Auflösung und Beitrag sowie betreffend die gesamtheitliche Raum- und Zonenplanung Bedenken geäussert.

23.05.2011
Genehmigung Parkvertrag
Nach der Präsentation des Parkvertrages durch Peter Oggier und einigen Präzisierungen, welche sich aus Einwänden besorgter Bürger und anderer Gemeinden ergeben haben, genehmigt der Gemeinderat von Agarn den Parkvertrag und unterbreitet diesen der Urversammlung zur Annahme.

25.08.2011
Empfang Seelsorgeteam 4. September 2011
Am kommenden 4. September 2011 findet um 10.30 Uhr in Agarn der Empfang des Seelsorgeteams statt. Es findet ein gemeinsamer Gottesdienst mit anschliessendem Apéro für die ganze Bevölkerung statt sowie ein Mittagessen mit dem Seelsorgeteam, Gemeinde- und Burgerrat, Pfarrei- und Kirchenrat sowie Richter und Vizerichter.

25.08.2011
Kapelle
Die Sitzbankbezüge der Kapelle wurden von der SOPO geliefert. Die Kosten über 2'500 Franken wurden von der SOPO als Spende übernommen. Recht herzlichen Dank.

13.09.2011
Kirche
Es stellt sich die Frage einer sanften Sanierung der Kirche, inklusive Neuanstrich Kirche und Decke. Gemäss Angaben der Firma Antonini aus Nidwalden würden sich die Kosten auf rund 65'000 Franken belaufen. Die Firma Antonini hat einen Expertisenbericht erstellt. Die Elektroheizung der Kirche wird ebenfalls überprüft. Das Elektrohüs arbeitet Sanierungs- und Justierungsvorschläge aus.

13.09.2011
EnPro/Energieproduktion
Dr. Gilbert Schnyder orientiert den Gemeinderat detailliert über das Vorhaben der ReLL AG mit der Gründung von der EnPro. Die Gemeinden Leuk, Ergisch und Guttet-Feschel beteiligen sich mit je 150'000 Franken Aktienkapital. Der Gemeinderat von Agarn beschliesst, sich analog der Gemeinde Inden mit 25'000 Franken in Form von Aktien zu beteiligen.

13.09.2011
Valaiscom Glasfaser
Der Betrag für alle Gemeinden (Berg- oder Talgemeinde) beläuft sich auf 400 Franken pro Einwohner in Form einer Beteiligung am digitalen Datennetz. Für Agarn würde sich der Betrag auf rund 320'000 Franken belaufen. Agarn ist eigentlich für den späteren Ausbau geplant, womit wir uns nicht einverstanden erklären.

13.09.2011
Zinssatzofferten - Festgeldanlage
Zurzeit klärt die Gemeinde die Zinskonditionen für die Festgeldanlage bei diversen Instituten. Es sind folgende Zinssatzofferten eingegangen von der Raiffeisenbank, der UBS sowie von PostFinance:

Institut 2 Jahre 3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 6 Jahre
Raiffeisen 1.60 % 1.75 % 1.95 % 2.00 % 2.20 %
UBS 0.62 % 0.82 % 1.05 % 1.27 % ---
Postfinance 0.50 % 0.68 % 0.78 % 1.00 % 1.20 %

Mitteilungen der Gemeinde

Handeln gegen Wassermangel

«Die Gemeinden Agarn und Leuk spannen zusammen. Künftig will man sich unter die Arme greifen, wenn man auf dem Trockenen sitzt», so berichtete der Walliser Bote in seiner Ausgabe vom vergangenen 7. September. Die Idee für die Optimierung der Wasserversorgungen der Gemeinden Leuk und Agarn entstand bereits Anfang 2009. Beide Kommunen haben in der Eigenanalyse erkannt, dass gewisse Bedürfnisse aber auch Möglichkeiten bestehen.
Was bringt die gemeinsame Trinkwasser-Verbundleitung?
  1. Erhöhte Wasserversorgungssicherheit: Für unsere Gemeinde stellt die Wasserversorgungssicherheit das Hauptanliegen dar. Denn falls eine oder gleich mehrere Brunnenstuben durch Hangrutsche ausfallen oder das Wasser verschmutzt würde, hätten wir ein ernstes Trinkwasserversorgungsproblem. Die Vorstellung, dass wir dann mittels Feuerwehrschläuchen oder gar Tankwagen Wasser nach Agarn transportieren müssten, wäre unschön.
  2. Regulierter Wasseraustausch: In gewissen Perioden des Jahres stossen die Kapazitäten der Wasserversorgungen an ihre Grenzen. Durch die gegenseitige Wasserversorgung zu einem moderaten Preis wird das vorhandene Wasser zwischen den Gemeinden optimal eingesetzt. «Business» mit überschüssigem Wasser: Die Idee des Wasserverkaufs ist verlockend, angesichts der Tatsache, dass der Rohstoff Wasser künftig noch vermehrt ein gewichtiger Wertträger sein wird, aus dem Geld gemacht werden kann. So kann unsere Gemeinde künftig zusammen mit Leuk bzw. via Leuk andere Gemeinden der Region und/oder die Baustelle der Autobahn A9 mit Wasser beliefern. Dazu ist zu erwähnen, dass die Gemeinden Leuk und Siders eine Verbindungsleitung erstellen werden. Zu diesem Zweck plant die Gemeinde Leuk im Gebiet «Budilji» ein Reservoir.
  3. Verbesserter Unterhalt: Künftig wird unser 1000 m3 fassendes Reservoir öfters gereinigt werden können. Da wir über ein sogenanntes «Einkammersystem» verfügen und das Reservoir fürs Reinigen vollständig entleert werden muss, werden während dieser Zeit die Haushalte bloss mit dem Quelleinlauf versorgt. Dabei kann es kurzfristig zu Wasserengpässen kommen. Mit der Verbundlösung kann zusätzliches Wasser eingespeist und das Versorgungsproblem minimiert werden.</
  4. Im Weiteren wird aufgrund der stetig steigenden Anforderungen für den Betrieb der Wasserversorgung (technische und hygienische Kontrollen) eine engere Zusammenarbeit mit dem Brunnenmeister der Gemeinde Leuk angestrebt.
  5. Moderate Investition: Statt auf kostspielige (Eigen-)Investitionen in Wassersuche und Quellfassungen zu setzen, werden mit der Verbundleitung die Investitionen für die jeweilige Gemeinde im moderaten Rahmen gehalten.
  6. Bereinigte Erschliessung: Die Wohneinheiten auf Leuker Territorium im grenznahen Gemeindegebiet (bei der Brücke alte Kantonsstrasse), welche bis heute von der Gemeinde Agarn versorgt wurden, werden fortan an das Trinkwassernetz der Gemeinde Leuk angeschlossen.

Welche Vereinbarungen wurden im Wasserlieferungsvertrag getroffen?
Zur Verbindung der beiden Trinkwasserversorgungen erstellen die Gemeinden im «Märetschu» auf Gebiet der Gemeinde Agarn gemeinsam einen Verbindungsschacht, über den allfällige Trinkwasserlieferungen erfolgen. Diese Verbindungsanlage steht je in hälftigem Eigentum beider Gemeinden. Für den Betrieb, die technischen und hygienischen Kontrollen sowie den Unterhalt dieser Verbindungsanlage ist die Gemeinde Leuk zuständig. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt ca. 300000 Franken. Die Aufwendungen für den Schacht werden je hälftig von beiden Gemeinden getragen, die Zuleitungen gemäss Laufmeter Rohr verrechnet. Unter dem Strich engagiert sich die Gemeinde Agarn mit 130000 Franken, auf die Gemeinde Leuk entfällt somit ca. Fr. 170000. Das gegenseitig gelieferte Wasser wird mittels Zähler gemessen und entschädigt. Die Gebühr ist auf 25 Rappen pro Kubikmeter festgelegt. Die wasserbeziehende Gemeinde ist jederzeit berechtigt, das Trinkwasser der wasserliefernden Gemeinde zu kontrollieren. Der Wasserlieferungsvertrag zwischen den Gemeinden gilt für einen Zeitraum von 10 Jahren, mit Kündigungsfrist von 1 Jahr und allfälliger stillschweigender Verlängerung um jeweils 1 Jahr. Im gegenseitigen Einverständnis kann die Vereinbarung auch vorzeitig aufgelöst werden. Der Wasserlieferungsvertrag kann auf der Gemeindekanzlei oder auf der Homepage der Gemeinde Agarn (www.agarn.ch) eingesehen werden.

Arbeitsvergaben:
Baumeisterarbeiten: Arge Implenia / Wyssen: Fr. 130'488.00
Sanitärarbeiten: WISI Wärme, Turtmann: Fr. 65'064.00
Steuerung Rittmeyer (Grobofferte): Fr. 74'000.00
Elektrische Arbeiten (Grobofferte): Fr. 8'500.00

Agro Espace Leuk-Raron – Eine wichtige Hürde genommen…

Der Grosse Rat hat das Projekt Agro Espace samt Rahmenkredit angenommen. Die Teilprojektträger können nun die Detailplanung an die Hand nehmen und die Projekte zur Realisierung bringen. Bis Letzteres soweit ist, bedarf es noch einiger Arbeit und Geduld.

Entscheid des Grossrates am 16.09.2011
Das Kantonsparlament hat für die Realisierung des Regionalprojektes einen Rahmenkredit von knapp 17 Mio. Franken gesprochen. Dieser setzt sich aus 6.1 Mio. Franken Kantonsgeldern, 6.8 Mio. Franken Bundesgeldern und 4 Mio. Franken Agrarkrediten zusammen. Mit dem Entwicklungsprojekt sollen Landwirtschaft und Tourismus in 14 Gemeinden der Region Leuk-Raron gefördert werden.
Von den insgesamt über 30 eingereichten Projekten stammen deren zwei aus Agarn. Es handelt sich um das Projekt «Walliser Trocknungsschmiede Metzgerei Benno Fussen» (Fleischtrocknungsanlage) und «Kompetenzzentrum für Walliser Lebensart», das «Grüne Zimmer». Beide erfüllen die «agrotouristischen» Vorgaben und sind wichtige Stützen im Gesamtpaket Agro Espace Leuk. Die Projekte können denn auch von namhaften Unterstützungsbeiträgen profitieren.
Wermutstropfen für das «Grüne Zimmer» Die Auszahlungen der Subventionsbeträge sind an vertragliche Bedingungen geknüpft. Eine davon legt fest, dass die Beiträge nur dann ausgerichtet werden dürfen, falls die baulichen Massnahmen noch nicht ausgeführt wurden. Das führt bei bereits fortgeschrittenen Projekten, wie beispielsweise dem «Grünen Zimmer», dazu, dass sie empfindlich in ihrem Aufbau gestört werden. Die Finanzierungsauflage kommt faktisch einem Baustopp gleich, zumal alle ausgeführten Arbeitsleistungen vom Subventionsbetrag abgezogen werden. Diese Abstrafung für «aktives Tun» ist nur schwer nachzuvollziehen. An der gesetzlichen Vorgabe ist jedoch nicht zu rütteln, wie diverse Vorstösse seitens der Stiftung Ischärs Agaru und der Gemeinde zeigten. Da bleibt nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu üben und hartnäckig am Ziel weiter zu arbeiten. Nach dem Willen des Vorstandes sollen die Projekte in der bevorstehenden Detailplanungsphase, welche mit verschiedensten Abklärungen und Bewilligungen einhergehen, im Kanton speditiv behandelt werden. Was wir bei der Umsetzung nicht brauchen, ist ein Verwaltungsprozedere, das den Projektträgern unnötig Energie und Motivation entzieht. Wir hoffen dabei auf Taten der verantwortlichen Politiker sowie die unbürokratische Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen.

Die nächsten Schritte sind:


18 Millionen für die Sanierung der Stauanlage Illsee

Am 15. Juni 2011 lud die Argessa AG die Konzessionsgemeinden zu einer Besichtigung der Stauanlage Illsee ein. Verwaltungsratspräsident Gerhard Eggs und Projektleiter Daniel Kressig informierten die Teilnehmer über die aktuellen Sanierungsmassnahmen der Staumauer Illsee. Gemäss Projektleiter Kressig hätten Betonuntersuchungen und die laufende Überwachung der Stauanlage aufgezeigt, dass sich der Staumauerbeton als Folge einer chemischen Reaktion ausdehnt. Durch dieses Aufquellen habe sich die Mauer bleibend verformt, und es seien teils grosse Risse im Betonwerk entstanden. Massnahmen in der Vergangenheit, wie beispielsweise das Anbringen einer Folie, welche den Vorgang stoppen sollte, waren nicht erfolgreich. Das Projekt zur Sanierung der Staumauer besteht im Wesentlichen aus der Verankerung des oberen Mauerteils mittels permanenten Ankern sowie das Schneiden der Mauer zwecks deren Entspannung. Die teils aufwändigen Sanierungsarbeiten – so wurde eigens eine Seilbahn für den Material- und Personentransport gebaut – kosten die Argessa AG insgesamt ca. 18 Millionen Franken. Die Arbeiten sollen bis 2013 dauern.
Auf Anfrage, wieso nicht gleichzeitig auch die Mauer um einige Meter erhöht werde, damit das Stauvermögen bzw. die Stromproduktionsleistung gesteigert würde, erklärte Herr Kressig, dass eine Aufstockung aus konzessions-vertraglichen Gründen innert nützlicher Frist nicht möglich sei. Bei einem Ausbau hätte der Konzessionsvertrag neu verhandelt werden müssen, was mit langwierigen Abklärungen, insbesondere umweltspezifischer Art, einherginge. Da habe ich mich verwundert gefragt: «Warum werden die Ausbaumöglichkeiten bei bestehenden Anlagen, wie diejenige des Illsees, nicht konsequent genutzt? Wäre es nicht an der Zeit, dafür günstige Rahmenbedingungen zu schaffen? Käme man der Forderung in der aktuellen Atomausstiegsdebatte «Weg von Atomstromenergie hin zur Gewinnung erneuerbarer Energie» nicht (zumindest) einen Schritt näher?» Die Politik hat da wohl noch einige Hausaufgaben zu machen. Nun denn, der Tag war sehr aufschlussreich und die Informationen aus unmittelbarer Nähe eindrücklich. Der sonnige Arbeitstag im Illti wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant «Skilift Chandolin» bestens abgerundet.

Wem gehört die Staumauer Illsee eigentlich?
Die gesamte Anlage (Staumauer Illsee, Zentralen Mühlackern und Oberems) ist im Besitz der Argessa AG. Die Gemeinde Ergisch hält einen Aktienanteil von 63%. Die Axpo AG ist seit 2002 mit 35 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und verwertet die gesamte Energie. Ihr obliegt das Mandat der Geschäftsleitung. Die restlichen 2% sind auf die Konzessionsgemeinden Turtmann, Agarn, Ober- und Unterems zu je 0.5% aufgeteilt.

Und noch einige technische Daten der Staumauer
Fertigstellung: 1923
Sperrentyp: Gewichtsstaumauer
Höhe über Meer: 2'360 m
Kronenlänge: 270 m
Höhe: 25 m
Volumen Staumauer: 24'000 m³
Einzugsgebiet: 5.9 km²
Stauvolumen: 6.6 Mio. m³
Oberfläche: 21 ha
Länge: 0.2 km
Mittlere Jahresproduktion: 84 Mio. kWh

Vor Agarns Toren kreiselt's…

Derzeit wird an beiden Dorfzufahrten von Agarn emsig gearbeitet. Während der Kreisel «Agarn Ost» (derjenige gegen Turtmann hin) einer kosmetischen Behandlung unterzogen wird, baut bzw. erfindet man den Leuker Kreisel «Agarn West» neu.
Gestaltung des Kreisels «Agarn Ost»
Anfang dieses Jahres hat der Gemeinderat das Planungsbüro Imahorn Landschaftsarchitektur, Naters, beauftragt, Vorschläge für die Gestaltung des Kreisels «Agarn Ost» (Richtung Visp) auszuarbeiten. Die für eine befristete Zeit eingesetzte «Ad-Hoc Kommission» mit den Mitgliedern Lothar Ambord, Beat Locher, Rolf Fussen, Reto Grand und Bernhard Mathieu erarbeitete unter der Regie von Natal Imahorn insgesamt vier Varianten. Der Projektvorschlag «Steinlabyrinth» gefiel dabei am besten. Das anspruchsvolle Trockensteinmauerwerk mit drei auf unterschiedlichen Höhen errichteten Mauerringen, verschiedenfarbige Leuchtkugeln in den Labyrinthgängen sowie die Bepflanzung mit einheimischen Sträuchern/Bäumen werden eine schöne Visitenkarte für Agarn abgeben. Der Gemeinderat hiess die präsentierte Variante gut und gab sie zur Ausführung frei. Die Arbeiten wurden alsdann am vergangenen 3. Oktober aufgenommen. Beat Locher von der beauftragten Firma «Steimüürini» zeigt sich zufrieden mit der Variantenwahl: «Ich bin glücklich darüber, dass die Verwaltung sich für eine Trockensteinmauer-Variante entschieden hat. Zum einen erhält das jahrhundertealte Handwerk eine optimale Plattform sich zu präsentieren, und zum andern wird eindrücklich auf eine der Kompetenzen des Grünen Zimmers als Kompetenzzentrum der Walliser Lebensart hingewiesen».
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese Zeilen lesen, wird die Kreiselgestaltung wohl schon abgeschlossen sein.
Neubau «Kreisel West» (Gemeinde Leuk)
Die Arbeiten beim Kreisel West kommen trotz einigem Mehraufwand gut voran. Der Kreisel hat sich von seiner «Schieflage» befreien können und regelt nun sicher den Verkehr vor Agarns Westtoren. Bezüglich Kreisel-Innenausbau haben wir mit den Leuker Gemeindeverantwortlichen dahingehend Gespräche geführt, dass beide Kreisel, welche als unmittelbare Dorfpforten für Agarn funktionieren, in gestalterischer Hinsicht möglichst aufeinander abgestimmt werden sollten. Daher wäre eine Ausführung mit respektablem Anteil Trockensteinmauern begrüssenswert. Die Botschaft ist angekommen. Die Gemeinde Leuk prüft den Vorschlag.

Neue Homepage der Gemeinde

Seit Mitte Oktober 2011 hat die Homepage unserer Gemeinde ein neues Gesicht.
Es gibt viel Wissenswertes zu erfahren und Neues zu entdecken. Besuchen Sie uns auf www.agarn.ch.

Datum der Neuigkeit 1. Dez. 2011
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