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Gemeindeverwaltung Agarn

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Aus der Amtsstube Dezember 2019 - April 2020 Teil 2

Rubrik: Aus der Amtsstube

Auszüge aus den Protokollen der Gemeinderats-Sitzungen Teil 2

Die untenstehende Auflistung der im Prinzip unverändert übernommenen Auszüge aus den Protokollen der Sitzungen des Gemeinderates umfasst die Zeit zwischen dem Redaktionsschluss des letzten Agarnärs und dem Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Um die Übersicht bei der Lektüre zu erleichtern, werden sie in thematische Gruppen mit entsprechenden Untertiteln zusammengefasst. Die Datumsangaben über den jeweiligen Texten entsprechenden den Daten der Gemeinderatssitzungen.

Agarnär Ausgabe Nr. 38 vom Juni 2020

Wasser

17.12.2019

Hydranten-Kontrolle

Anlässlich der jährlichen Hydranten-Kontrolle wurden 24 Hydranten kontrolliert und gewartet. Davon sind 21 Hydranten in gutem Zustand (88 %). Lediglich drei Hydranten weisen Mängel auf. Bei zwei Hydranten sollten die Mängel im Laufe der nächsten periodischen Kontrolle behoben werden. Ein Hydrant weist Mängel auf, die aus der Sicht der Funktionssicherheit sowie der langfristigen Werterhaltung und Pflege des Erscheinungsbildes in die Wartung einbezogen werden sollen.

Schieberkontrolle

Anlässlich der jährlichen Schieberkontrolle wurden 20 Schieber kontrolliert und gewartet. Davon sind elf Schieber in gutem Zustand. Neun Schieber weisen Mängel auf. Drei Schieber weisen einen oder mehrere schwerwiegende Mängel auf (nicht bedienbar, verklemmt, defekt, nicht zugänglich). Diese müssen unverzüglich behoben werden. Sechs Schieber weisen Mängel auf (höheres Drehmoment durch Steine/Kies im Schutzrohr), die aus Sicht der Funktionssicherheit und der langfristigen Werterhaltung in die periodische Wartung einbezogen werden sollten.

Trinkwasserinspektion Kanton Wallis

Die Trinkwasserinspektion ist am 05. Dezember 2019 erfolgt. Das Pflichtenheft der Wasserversorgung beinhaltet folgende Punkte:

  • Dokumentation zur Qualitätssicherung
    Die Unterlagen der Selbstkontrolle müssen den Anforderungen des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) entsprechen.
  • Planung der Kontroll- und Unterhaltsarbeiten
    Unterlagen zur Protokollierung dieser Arbeiten erstellen.
  • Intervention bei Trinkwasservereinigung
    Info Bezüger / Notchlorung / Spülplan u.v.m.
    Info betreffend Organisation / Stv.
    Arbeitsanweisungen, (was, wann, wie) vorbereiten.
  • Probenerhebungsplan
    Ein Plan für die Probenahme von chemischen und bakteriologischen Analysen
    (Selbstkontrolle) ist zu erstellen.
  • Hydraulisches Schema
    Das Schema ist anzupassen, als dass sämtliche Quellen und Brunnenstuben mit ihrer offiziellen Nummer (Kt VS) zu versehen sind.
  • Bestandesaufnahme / Gefahrenermittlung – Risikoanalyse
    Der bauliche Zustand der Bauwerke ist nicht bewertet. Ebenso fehlt die Risikoanalyse mit der Aufnahme der bestehenden Gefahren sowie deren Beseitigung.
  • Ausbildung Brunnenmeister
    Der neue Mitarbeiter (Anstellung per 01.08.2020) ist für den Wasserwart 2020 anzumelden.
  • Messung der einzelnen Quellschüttungen
    Die einzelnen Quellschüttungen in den Brunnenstuben sind zu messen und zu protokollieren.
  • Protokollierung der Kontroll- und Unterhaltsarbeiten
    Sämtliche Kontroll- und Unterhaltsarbeiten sind zu protokollieren. Die durchgeführten Arbeiten sind schriftlich festzuhalten, damit diese nachvollzogen werden können.
  • Reinigungsarbeiten Reservoire
    Die Reservoire werden in langen Intervallen gereinigt. Sie sind nach SVGW-Empfehlungen mindestens alle zwei Jahre zu reinigen.
  • Mikrobiologische Eigenkontrollen
    Es sind mindestens vier bakteriologische Proben sowie eine chemische Probe pro Jahr zu nehmen.
    Im Weiteren sind die privaten Netze einmal im Jahr bakteriologisch zu beproben.
    Quellen und Pumpwasser sind risikobasiert zu beproben.
  • Reservoire / Brunnenstuben
    Das Hauptreservoir ist zu reinigen. Das Wasser zirkuliert schlecht in den Eckbereichen. Die Brunnenstuben müssen ausgezäunt und die Quellfassungen klar gekennzeichnet werden. Be- und Entlüftungen sowie Über-, Ab- und Zuläufe sind anzupassen, Zuläufe, so dass Quellen einzeln verworfen werden können. Das Leerrohr oberhalb des Einlaufbeckens ist zu zu machen. Die Quelleinläufe müssen gekennzeichnet und beschriftet werden.
  • Pumpwerk Lamonieren
    Die Grundwasserbohrung ist offen im Schacht.
    Eine Wasserprobe ist gemäss Schreiben der DUW vom 03. Dezember 2018 auf Benzotriazol zu überprüfen.

Trinkwasserprobe

Anlässlich der Inspektion wurde auch eine Trinkwasserprobe entnommen. Das Resultat zeigte erwartungsgemäss eine gute Trinkwasserqualität auf.

28.01.2020

Chemische Wasseranalyse

Am 23. Januar 2020 hat der Kanton Wallis durch den Trinkwasserinspektor eine chemische Wasseranalyse vornehmen lassen, mit gutem Resultat:

 

Parameter

Ergebnis

Norm

Bewertung

Leitfähigkeit 20 °C

368 µS/cm

 

 

Ph im Labor gemessen

8.0

M: 6.8-8.2

 

Gesamthärte

20.2 ° F

 

 

Carbonathärte

09.5 ° F

 

 

Calcium

53.5 mg/L

 

 

Ammonium

<0.05 mg/L

max 0.10 mg/L

konform

Nitrit

<0.01 mg/L

max 0.10 mg/L

konform

Trübung

<0.20 mg/L

max 1.0 UT/F

konform

Gesamtkohlenstoff

nicht nachweisbar

max 1.0 mg/L

konform

 

 

 

 

 

Abwasser

12.11.2019

Kanalisation Carrosserie Grand – Industriestrasse

Da es immer wieder in dem Bereich zu Problemen kam, hat die Gemeinde dieses Jahr die Firma Lowiner beauftragt, Videoaufnahmen zu machen, welche durch das Ingenieurbüro Rudaz ausgewertet wurden. Dabei stellte sich heraus, dass sich die grossen Sackungen auf dem Privatgrundstück der Carrosserie befinden. Die Leitungen haben kaum Tiefgang und es gefriert im Winter bei sehr tiefen Temperaturen oder bei langanhaltenden knappen Minusgraden. Die Gemeinde legt einen Styropordeckel in den Öl-Abscheider-Schacht.

Umwelt

12.11.2019

Umweltschutz

Die Stiftung Umwelteinsatz Schweiz bietet für 2020 wieder ihre Dienste an.

Bei Bedarf und Interesse kann mittels Formular ein Einsatz geplant bzw. angefragt werden.

07.01.2020

Umwelttag Agarn

Der Umwelttag wird auf 28. März 2020 oder 18. April 2020 anberaumt. Pfyn-Finges gibt noch diese Woche bekannt, welches Datum ihnen passt. Agarn favorisiert den 28. März 2020.

10.03.2020

Der Umwelttag wird wie folgt geplant: Zusammenkunft in der Mehrzweckhalle. Bildung von 3 Gruppen, welche durch das Dorf gehen und den Abfall einsammeln. Es werden 2-3 Abfallbilder gemeinsam erstellt, welche anschliessend ausgestellt werden.

Wildbäche

Meretschibach

Modellversuche
22.10.2019

Das neue Hochwasserschutzprojekt verlangt Modellversuche. Darin sind sich alle Experten einig.

Das Büro Geoformer hat die notwendigen Vorbereitungsarbeiten auszuführen. Die Kosten der Vorleistungen für die Modellversuche belaufen sich auf ca. 50‘000.00 Franken.

 

Bei einer Auftragserteilung im November 2019 könnte folgender Zeitplan realisiert werden:

  • 10. Oktober 2019: Arbeitssitzung mit Auftraggeber
  • 18. Oktober 2019: Abgabe Dossier Pflichtenheft V2.0
  • nach Auftragserteilung: Startsitzung mit HSR Rapperswil
  • bis Februar 2020: Bereitstellung notwendiger Grundlagen
  • April 2020 – März 2021: Begleitung Modellversuche und Arbeitssitzungen HSR
  • April 2021: Abgabe Dossier Pflichtenheft (Endversion)
  • April 2021: Schlusspräsentation Modellversuche mit HSR, Gemeinden, Kanton, WSL

Der Gemeinderat vergibt die Arbeiten aufgrund der eingereichten und vom Kanton genehmigten Offerte über 49‘949.80 Franken dem Büro geoplan zum offerierten Preis. Die Arbeiten werden durch den Kanton subventioniert und die Restkosten hälftig zwischen den Gemeinden Agarn und Leuk aufgeteilt.

 

Für die Modellversuche wird ein Modell im Massstab 1:55 gebaut.

Die Kosten der Modellversuche (HSR – Hochschule Rapperswil) belaufen sich auf 283‘358.70 Franken und setzen sich wie folgt zusammen:

 

Leistung

Honorar in Franken

Vorbereitungsarbeiten inkl. Begehung

5‘000.00

Modellbau

42‘600.00

Vorversuche

35‘500.0

Hauptversuche Überlastwerk 2

92‘200.00

Hauptversuche gesamtes Schutzbauwerk

64‘700.00

Schlussbericht

8‘600.00

Sitzungen

6‘800.00

Nebenkosten

7’700.00

TOTAL exkl. MwSt.

263‘100.00

TOTAL inkl. MwSt.

283‘358.70

 

Der Gemeinderat vergibt nach Rücksprache mit dem Kanton auch diese Arbeiten zum offerierten Preis von 283‘358.70 Franken.

Am 15. Januar 2020 wird der gesamten interessierten Bevölkerung das Projekt im Gemeindezentrum durch die Experten vorgestellt.

28.01.2020
Dienstleistungsvertrag Modellversuche

Der seitens der Hochschule Rapperswil benötigte Dienstleistungsvertrag wird durch das Büro Geoformer vorbereitet und den Gemeinden zur Unterzeichnung zugestellt. Die Arbeitsvergabe wurde bereits durch beide Gemeinden beschlossen und bestätigt.

10.03.2020
Meretschibach - Modellversuche Pflichtenheft HSR

Im Vorprojekt Meretschi, Agarn/Leuk VS wurde ab Frühjahr 2019 im Auftrag der Gemeinden Agarn und Leuk die Bestvariante für den Bau eines Geschiebesammlers zum Schutz vor Murgängen aus dem Gebiet Meretschi durch die geoformer igp AG, Brig erarbeitet. Anlässlich von zwei Arbeitssitzungen wurde das in einer ersten Projektphase (Phase 1) gutachterlich erarbeitete, «mehrstufige Schutzbauwerk mit Geschiebesammlern und Überlastkorridoren» den Auftraggebern von Gemeinde und Kanton präsentiert (Stand 10.10.2019).

Mit dem mehrstufigen Schutzbauwerk sollen die bestehenden Schutzdefizite im Bereich der Siedlungsgebiete und kommunalen Verkehrswege, die in der roten bzw. teilweise der blauen Gefahrenzone liegen, soweit wie möglich reduziert werden. Anlässlich der Präsentation des mehrstufigen Schutzbauwerks hat die geoformer igp AG daher die Notwendigkeit von physischen Modellversuchen zur Überprüfung der Robustheit und Funktionstauglichkeit der Einzelbauwerke dargelegt. Thomas Schneider (DWFL) und Christoph Graf (WSL) unterstützen diese Empfehlung der geoformer igp AG, um eine abschliessende Beurteilung der Erreichung der Schutzziele zu ermöglichen.

Die geoformer igp AG hat dafür die HSR Hochschule für Technik Rapperswil als Projektbearbeiter für die physischen Modellversuche vorgeschlagen, da diese bereits umfangreiche Erfahrungen im Modellbau und bei Modellversuchen mit unterschiedlichen Murgangmischungen vorweisen kann.

Zielsetzung der Modellversuche

Zum einen soll geprüft werden, ob sich das Geschiebesammlersystem wie vorgesehen stufenweise füllt (zuerst Sammler 1, dann 2 und schliesslich 3) und wie die Überlastfälle an den Überlastbauwerken, insbesondere am Überlastbauwerk 2, funktionieren resp. optimiert werden können. Zum anderen soll geprüft werden, wie mit dem geplanten Schutzbauwerk die Schutzziele erreicht werden können.

Der Gemeinderat genehmigt das Pflichtenheft geoplan vom 21. Februar 2020 V3.

 

22.10.2019
Dammschliessung

Die Arbeiten für die Dammschliessung sollten Ende 2020 in Angriff genommen werden können.

12.11.2019

Gefahrenkarte Meretschibach

Aufgrund des Murgang-Ereignisses vom 1. Juli 2019 und weiteren Murgängen vom 11. August 2019 und der damit verbundenen aktuellen Gerinne-Entwicklung im Bereich Meschlerzugji und Lämmerboden wurde eine umgehende Aktualisierung der Gefahrenkarte empfohlen. Der entsprechende Auftrag des Kantons sowie der Gemeinden Leuk und Agarn wurde erteilt.

Die neue Gefahren- und Intensitätskarte Meretschibach ist ab sofort (19.10.19) gültig und anwendbar.

12.11.2019
Meretschibach – Neophyten

Das von der Dienststelle für Umwelt zusätzlich einverlangte Neophytenkonzept für die Dammschliessung Meretschibach sowie für das neue Hochwasserschutzkonzept wurde durch geoformer erstellt und inzwischen an den Staat weitergeleitet.

Parallel sind schon Neophytenbekämpfungsmassnahmen am Meretschibach seitens des Kantons am Laufen. Eine weitere Gruppe Asylsuchender wird im November 2019 die Arbeiten dort fortsetzen.

Auch im nächsten Jahr wird wieder eine Gruppe auf Kosten des Kantons diese Arbeiten ausführen. Bis von einer erfolgreichen Ausrottung ausgegangen werden kann, müssen diese Arbeiten während mindestens 5 Jahren wiederholt werden.
Neophytenbekämpfung könnte auch am Umwelttag ein Thema sein.

07.01.2020
Informationsabend vom 15. Januar 2020

Die Herren Florian Frank und Stephan Werlen vom Ingenieurbüro Geoformer werden an dem Info-Abend allen anwesenden und interessierten Bürgern die Gefahrensituation und die Schutzbauwerke detailliert vorstellen. Der Gemeinderat nimmt den Präsentationsentwurf zur Kenntnis.

An dem besagten Info-Abend informierten die Herren Florian Frank und Stephan Werlen vom Ingenieurbüro Geoformer alle anwesenden und interessierten Bürger über die Gefahrensituation und die Schutzbauwerke. Ebenfalls anwesend war Thomas Schneider, Flussbauingenieur beim Kanton Wallis.

28.01.2020
Lawinenschutz Erschmatt und Meretschibach

Die Gemeinde Leuk muss durch den massiv verschlechterten Zustand des Rossuwald oberhalb Erschmatt die Gefahrenkarte überprüfen im Hinblick auf den Lawinenschutz. Da derzeit der Hochwasserschutz am Meretschibach erarbeitet wird, verlangt der Kanton dasselbe für die Lawinensituation am Meretschibach.

Eine entsprechende Offerte ist einverlangt worden. Die Gemeinde Leuk vergibt die Arbeiten der Firma Geoformer zum Offertpreis von 27‘893.65 Franken.

Der Subventionssatz für die Aktualisierung der Gefahrenkarte liegt bei 90 % und die Kostenaufteilung zwischen Erschmatt und Meretschibach beträgt 80/20. Für Agarn beträgt die Kostenbeteiligung also 300.00 Franken.

Der Gemeinderat beschliesst aufgrund der obigen Ausführungen die Lawinensituation am Meretschibach durch die Firma Geoformer überprüfen zu lassen.

18.02.2020
Schätzungen Gebäude Talmatten (Gde Leuk)

Im Rahmen des HWS Meretschibach sind gemäss Absprache mit Thomas Schneider vom Kanton Wallis Gebäudeschätzungen vorzunehmen. Die zu schätzenden Gebäude (Wohn- und Ferienhäuser, Maiensässe und Ökonomiegebäude) liegen in der roten Gefahrenzone, welche Teil der Rückhalte- und Überflutungszone sowie geplanten Geschiebesammler sind.

Die Schatzungen sollen Aufschluss darüber geben, ob die Enteignungen eine adäquate Hochwasserschutzmassnahme sind, welche dem Kosten-/Nutzenverhältnis des BAFU entspricht. Nach Vorliegen der Schatzungen wird diese Berechnung durch ein technisches Büro (z.B. geoformer GmbH) vorgenommen. Je nach Entscheid kann dies eine vorgezogene oder parallele HSW-Massnahme zu dem eigentlichen Baubeginn sein. Ortsschätzer Lot Meichtry hat ein Angebot von 6‘381.20 Franken für diese Schätzungen eingereicht. Diese Kosten werden durch die Gemeinden Agarn und Leuk vorfinanziert und nach Vorliegen der Plangenehmigung ebenfalls mit voraussichtlich 70 % (65 + 5) subventioniert.

Die Restkosten für die Gemeinde Agarn belaufen sich auf ca. 960.00 Franken.

Der Gemeinderat beschliesst aufgrund der obigen Ausführungen die Schätzungen am Meretschibach durch den Ortsschätzer Lot Meichtry ausführen zu lassen.

Emsbach

10.03.2020
Emsbach – Meliorationsprojekt Wyssen

Gemäss Thomas Schneider, Flussbauingenieur vom Kanton Wallis, besteht aktuell ein Sicherheitsdefizit für die Stallung und das Wohnhaus Remo Tscherry. Der damals erstellte Objektschutz ist durch die Aufschüttung Wyssens aktuell nutzlos in einem Ereignisfall.

Da sich die Baustelle hinzieht, klärt der Ressortchef ab, ob allenfalls vor Projektende eine provisorische Schutzmassnahme erstellt werden muss.

Naturgefahren
10.03.2020
Loser Stein – Parzelle Luzia Maria Grand

Josef Ittig wurde auf der Kanzlei vorstellig. Er macht sich um seine Sicherheit und um diejenige von Nachbar Alain Ammann Sorgen. Bereits im Dezember 2016 hat die Gemeinde auf Intervention von Alt-Feuerwehrkommandant und Pächter Rainer Mathieu Frau Grand auf die missliche Situation schriftlich mit Fotos aufmerksam gemacht.
Daraufhin liess die Eigentümerin den losen Stein mit Seilen an Bäumen fixieren, um ein Abrutschen zu verhindern. Aktuell sieht die Stein-Sicherung nicht vertrauenswürdig aus. Frau Grand wird nochmals angeschrieben.

Kehricht

18.02.2020

Gebührenverbund Oberwallis

Die Abrechnung per 2019 des Gebührenverbandes Oberwallis ist erstellt, Agarn weist folgende Zahlen auf:

Kehrichtmenge (t): 124.230, Gebühren-Total: 47'879.10, Bussen: 215.00

Die Delegiertenversammlung wird zusammen mit der vom Gemeindezweckverband am 24. Juni 2020 stattfinden.

Raumplanung

12.11.2019

Zonennutzungsplanung Gemeinde Agarn

Am 12. Juni 2019 hat die Gemeinde Agarn den Entwurf der ZNP dem Kanton zur 2. Vorprüfung zugestellt. Der Kreisplaner Theo Imhof konnte bestätigen, dass sämtliche Stellungnahmen zum ZNP vorliegen, bis auf diejenige der Dienststelle für Umwelt. Mit dem Synthesebericht kann anscheinend auf Ende Januar 2020 gerechnet werden.

03.12.2019

Im November 2019 sind verschiedene Briefe in Sachen Raumplanung auf der Kanzlei eingegangen. Deshalb wurde eine Sitzung zwischen der Dienststelle für Raumentwicklung und der Ortsplanungskommission am 27. November 2019 abgehalten.

 

Herbert Dirren verlangt in seinen drei Schreiben Folgendes:

Schreiben 1 (12.11.19) an Staat und Gemeinde:

In diesem Schreiben verlangt Herbert Dirren Akteneinsicht und Kopien folgender Unterlagen:

  • Synthesebericht vom 27.02.2002
  • alle Berichte und Stellungnahmen der örtlichen Kommission für die ZNP, des Gemeinderates sowie die Kommentare der DRE
  • Stellungnahme in Sachen Vorprüfungsverfahren

 

Schreiben 2 (15.11.19) an den Staatsrat:

  • Die DRE ist zur korrekten Beurteilung der Fakten anzuhalten, statt zu drängeln.
  • Gegenwärtiges Vorprüfungsverfahren ist zu stoppen.
  • Die DRE ist zu beauftragen, die Akten der Gemeindeverwaltung zu retournieren, damit eine offene, mitwirkende Aussprache mit der örtlichen Kommission bzw. dem Gemeinderat stattfinden kann.
  • Die Dienststelle für Innere und kommunale Angelegenheiten (DIKA) ist anzuhalten, die hängigen Aufsichtsbeschwerden endlich zu entscheiden.

Stellungnahme/Antrag Raumplanungskommission
Wie bereits an der Sitzung vom 31.01.2018 ist die OP-Kommission der Meinung, dass die ausgearbeiteten Unterlagen zweckmässig sind und das Vorprüfungsverfahren nicht sistiert/zurückgezogen werden soll. Ein Rückzug hätte weitreichende Konsequenzen. In diesem Sinne beantragt die OP-Kommission beim Gemeinderat den Vorprüfungsentscheid des Staatsrates abzuwarten.

 

Schreiben 3 (22.11.19) an Gemeinde und Staat:

In einem weiteren Schreiben wiederholt und präzisiert Herr Dirren sein Begehren an die Gemeinde und den Staat Wallis und bittet um Zustellung folgender Unterlagen:

  • die 2009 an die DRE zugestellten Pläne, Berichte und Kommentare zum 1. Vorprüfungsgesuch
  • die Stellungnahme zum Synthesebericht der DRE vom August 2013
  • Pläne und Berichte vom Gesuch der 2. Vorprüfung (bestritten) der Nutzungsplanung vom Oktober 2017
  • die weiteren Entscheide der örtlichen OP-Kommission bzw. des Gemeinderates zur Stellungnahme des DRE zur 2. Vorprüfung
  • Synthesebericht vom August 2018 in Sachen Nutzungsplanung
  • Stellungnahme bzw. Bericht DRE zu dem von der Gemeinde eingereichten sog. 2. Vorprüfungsverfahren vom August 2018

 

Stellungnahme DRE / Raumplanungskommission:

Betreffend Akteneinsicht und Zustellung der verlangten Unterlagen sind diese für die DRE und für die Gemeinde/OP-Kommission interne Akten und Dokumente und sind nur insoweit öffentlich, als diese bereits an den Urversammlungen und im Internet der Gemeinde aufgeschaltet sind.
Der Synthesebericht der DRE ist im «Erläuternden Bericht» enthalten. Dieser bildet Bestandteil der öffentlichen Auflage der ZNP gemäss Art. 34 des kantonalen Raumplanungsgesetzes (kRPG).

Da die DRE die Unterlagen nach der jeweils gültigen Gesetzgebung behandelt und beurteilt, macht es überdies wenig Sinn, heute bereits nicht mehr gültige/aktuelle Dokumente auszuhändigen.
Der Rechtsdienst der DIKA wird sich der Sache annehmen und den Gesuchsteller schriftlich benachrichtigen.

 

Im Weiteren sind noch zwei Schreiben von Susanne Hugo und Cecile Matter mit insgesamt 117 Unterschriften auf der Kanzlei eingegangen mit folgenden Behauptungen und Forderungen:

 

Behauptungen:

  • Ab der Inkraftsetzung des kantonalen Richtplanes vom 01. Mai 2019 haben die Gemeinden 2 Jahre Zeit, um ein Raumkonzept zu erarbeiten und weitere 5 bis 7 Jahre, um ihre Zonennutzungsplane zu revidieren.
  • Das Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG) sieht vor, dass die Bevölkerung bei dieser Planung in geeigneter Weise mitwirken kann. Diese Mitwirkung hat in Agarn bis heute nicht stattgefunden, weshalb folgender Antrag gestellt wird:

 

Antrag/Forderungen:

  • Rückzug des jetzigen Vorentwurfes noch vor dem Vorprüfungsentscheid des Staatsrates
  • Beginn mit partizipativem Mitwirkungsprozess unter Begleitung von externen Spezialisten
  • Einbezug der Resultate dieser Mitwirkung in die Planung
  • ZNP wird erst nach Beendigung des Mitwirkungsprozesses öffentlich aufgelegt

 

Stellungnahme Dienststelle für Raumentwicklung / Kommission

Der Zonenplan von 1977 gilt heute nicht mehr, bzw. ist ausser Kraft. Agarn verfügt zurzeit über keine Bauzonen mehr, sondern nur über ein weitgehend überbautes Gebiet und alles andere wird der Landwirtschaftszone gleichgestellt.

Seit über 10 Jahren ist die Gemeinde Agarn mit den Ortsplanungsarbeiten beschäftigt. Eine erste öffentliche Auflage des Vorentwurfs erfolgte im Mai 2009 (Mitwirkungsverfahren). Eine öffentliche Orientierung der Bevölkerung erfolgte anlässlich der Urversammlung vom Februar 2017 in Anwesenheit der DRE.

Die Rahmenbedingungen haben sich in der Zeit verändert, so sind der kantonale Richtplan sowie das kantonale Raumplanungsgesetz (kRPG) in Kraft gesetzt worden. Seitens der Gemeinde wurde an den Urversammlungen permanent/durchgehend über den neusten Stand informiert (Schreiben/Vorgaben Kanton, Richtplanungsarbeiten, gesetzliche Randbedingungen, …). Gemäss der DRE ist der Mitwirkungs- und Informationspflicht genüge getan; die Informationspflicht nach dem oft zitierten Artikel 33 RPG hat die Gemeinde Agarn vorbildlich erfüllt.

Im erläuternden Bericht zum Entwurf der ZNP (2. Vorprüfung) wird dies im Detail aufgezeigt.

Zum jetzigen Stand des Verfahrens haben die «Einsprecher» keine Rechtsmittel. Mit der bevorstehenden öffentlichen Auflage im Sinne von Art. 34 kRPG wird den Bürgern das rechtliche Gehör zugesprochen. Sämtliche rechtliche Schritte durch die Bürger sind gewährleistet (Einsprache- und Beschwerderecht).

Agarn verfügt über keinen RPG-konformen Zonennutzungsplan und ist gehalten, das Verfahren fortzusetzen. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, das laufende Verfahren zu unterbrechen, zu verzögern oder abzubrechen. Mit Agarn sind noch andere Gemeinden in der Pflicht, die örtliche Raumplanung unverzüglich und ohne Unterbruch den gesetzlichen Anforderungen anzupassen.

Der Entscheid, ob das laufende Vorprüfungsverfahrens (2. Vorprüfung) fortgeführt oder unterbrochen wird, liegt grundsätzlich in der Kompetenz des Gemeinderates.

Gemäss Staatsratsentscheid vom 10. April 2019 werden sämtliche Verfahren, in welchen das Vorprüfungsgesuch vor dem 15. April 2019 beim Staatsrat eingereicht worden ist, nach altem Recht weitergeführt, d.h. die im RPG und kRPG eingeführte Mehrwertabgabe wird nicht erhoben. Bei einem Rückzug und einer Neueinreichung des OP-Dossiers kommt das neue Recht zur Anwendung, d.h. für Neueinzonungen ist eine 20-prozentige Mehrwertabgabe zu entrichten. Hiervon betroffen sind sämtliche Parzellen ausserhalb des «weitgehend überbauten Gebietes».

Zum oft zitierten Einwand, dass diese Ortsplanung von 2009 nichts mehr mit der aktuellen zu tun habe und deshalb auch nicht als erste Auflage (Mitwirkung) zu betrachten sei sowie die OP-Unterlagen wären in Sitten liegengeblieben, wird angemerkt, dass es im Interesse der Gemeinde war, diesen Prozess hinauszuzögern, um die fraglichen Parzellen nicht schon zum damaligen Zeitpunkt auszonen zu müssen (aufgrund fehlender Hochwasserschutzverbauungen).

Die eingereichten Unterlagen wurden durch die DRE jeweils gemäss gültigem oder anwendbarem Gesetz behandelt und beurteilt. Bereits aus den Unterlagen von 2009 war im Synthesebericht 2013 erwähnt, dass die Bauzonen gemäss Art. 15 RPG zu redimensionieren sind. Dies unabhängig der neuen Rahmenbedingungen wie Baugesetz/Bauverordnung (2018) und kantonalem Richtplan und kantonalem Raumplanungsgesetz (2019).

Im Frühjahr 2020 wird der Vorprüfungsentscheid des Staatsrates erwartet. Dieser gibt der Gemeinde die Möglichkeit, die öffentliche Auflage gemäss Art. 34 kRPG ff zu veranlassen. 

Im Rahmen dieser 30-tägigen Auflage besteht die Möglichkeit, gegen die ZNP Einsprache zu erheben. Die Gemeinde führt mit den Einsprechern Einsprache-Verhandlungen. Im Anschluss daran wird die ZNP der Urversammlung unterbreitet mit Bekanntgabe der Anzahl Einsprachen und deren Qualifizierung (zum Zeitpunkt der Urversammlung müssen die Einsprachen nicht erledigt sein). Die Urversammlung stimmt über die ZNP ab. In der Folge wird der Urversammlungsentscheid zusammen mit den ZNP-Unterlagen erneut während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Im Rahmen dieser Auflage besteht die Möglichkeit, Beschwerde beim Staatsrat zu hinterlegen.

Beschwerde-Entscheide seitens Staatsrats sind beim Kantonsgericht /Bundesgericht anfechtbar.

Die Abstimmung / Genehmigung durch die Urversammlung kann mittels Handerheben oder anlässlich eines Urnengangs erfolgen.

Im Falle einer zweimaligen Nichtgenehmigung der ZNP durch die Urversammlung legt der Staatsrat das künftige Siedlungsgebiet der Gemeinde Agarn fest.

Sachlich ist die Gemeinde Agarn im Verfahren weit fortgeschritten. Selbst wenn zwischenzeitlich verschiedene gesetzliche Anpassungen erfolgten, kann die Gemeinde die ZNP nach altem Recht durchziehen. Dabei ist die Ausarbeitung eines Raumkonzeptes nicht notwendig, wie es heute nach neuem Recht verlangt wird. Im erläuternden Bericht zur ZNP beschreibt die Gemeinde die Leitgedanken/Strategie, welche zum vorliegenden Entwurf des ZNP geführt haben.

Die Gemeinde Agarn befindet sich im Übergangsrecht und planmässig auf der Zielgeraden. Sie ist für das, was die «Einsprecher» fordern, schon viel zu weit fortgeschritten.

ZNP nach neuem Recht

Die Stellungnahme der DRE bei einer heutigen Hinterlegung wäre wohl nicht mehr die Gleiche.

Aufgrund der zunehmenden Erfahrung und der aktualisierten gesetzlichen Grundlagen wurde das System verfeinert und sicher strenger gehandhabt.

Es würden Dichtewerte verglichen, Wachstumsprognosen hinterfragt, die Überdimensionierung von 0.7 ha erneut kritisch überprüft, wenn nicht gestrichen und 20 % Mehrwertabgabe eingeführt.

Ein Rückzug würde der Gemeinde Agarn nur Nachteile bescheren.

Fusion Leuk

Auch bei einer Fusion mit beispielsweise der Gemeinde Leuk, welche ihrerseits selbst 40 ha auszonen muss, entstünden für Agarn keine Vorteile. Vergleicht man Leuk/Susten (grosses Wachstumspotential) mit Erschmatt (kleines Wachstumspotential) kann festgestellt werden, dass in Erschmatt dem Wachstum entsprechend überproportional ausgezont/zurückgestellt wird.

Rückzonung Gefahrenzone Meretschibach

Im Weiteren machen auch Rückzonungen im Bereich der temporär ausgeschiedenen roten Gefahrenzone Meretschibach raumplanerisch keinen Sinn. Die Gefahrenzone überlagert gut geeignetes Bauland, welche heute bereits weitgehend überbaut ist. Auch in Bezug auf die Anrechenbarkeit (quantitative Beurteilung - Überschussberechnung) zeigt dies keine signifikanten Auswirkungen. Diese Zone verbleibt in der Bauzone, steht jedoch bis zur Realisierung der Schutzmassnahmen für eine Überbauung nicht zur Verfügung. Nach Realisierung der Schutzmassnahmen (Herabstufung der Gefahrenzone) kann das Gebiet für eine Überbauung wieder freigegeben werden. Prioritäres Ziel der Gemeinde ist der Schutz der bestehenden Gebäude in Meretschen.

Innerhalb des Siedlungsgebietes wird nicht ausgezont. Die Bauzonen bleiben erhalten, auch wenn diese teilweise für mehrere Jahre/Jahrzehnte zurückgestellt sind. Hingegen im Aussenbereich werden die Parzellen ausgezont.

 

Das Antwortschreiben der «Einsprecher» sollte zwischen der DRE und der DIKA abgesprochen werden.

Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen der DRE und der Raumplanungskommission zur Kenntnis und beschliesst auf deren Antrag und Empfehlung im jetzigen Zeitpunkt das Verfahren fortzuführen.

17.12.2019

Am 6. Dezember 2019 wurde eine Sitzung mit den Interessenvertreterinnen Susanne Hugo und Cecile Matter abgehalten. Dabei wurde ihnen erklärt, dass die Kommission und der Gemeinderat die Anliegen der 117 Unterzeichneten sehr ernst nehmen. Dennoch kann ihrem Antrag, nach genauem Abwägen und nach Rücksprache mit dem Kanton nur dahingehend entsprochen werden, dass im Januar/Februar 2020 eine Infoveranstaltung durchgeführt wird, mit externer Moderation, an der die Bevölkerung ihre Ideen, Sorgen und Ängste einbringen kann.

Gemäss DRE wäre ein Rückzug des Dossiers, welches sich auf der Zielgeraden befindet, ein schwerer Fehler.

Für die Infositzung mit der gesamten Bevölkerung wird Tamar Hosennen als Moderatorin angefragt. Sobald diese uns einen Termin nennen kann, wird die Bevölkerung für diesen Anlass eingeladen.

Susanne Hugo und Cecile Matter haben in einem Rundmail die Unterzeichneten dahingehend informiert, dass der Gemeinderat ihren Anliegen nicht entsprochen habe, weder mit dem Rückzug des Dossiers noch mit der partizipativen Mitwirkung, aber sich bereit erklärt habe, einen Informations- und Austauschanlass mit externer Leitung/Moderation durchzuführen.

Am 16. Dezember 2019 fand eine Besprechung zwischen dem Gemeindepräsidenten und dem Kommissionspräsidenten mit dem Grossrat und Raumplaner sowie Gemeindepräsidenten von Törbel Urs Juon statt. Herr Juon äusserte sich kritisch zu den Zahlenvorgaben des Kantons. Neben diesen Zahlen, die als Richtwerte zu verstehen seien, kämen noch weitere Kriterien zur Anwendung. Auch die Gemeindetypologien und Begriffe wie Zersiedelung sind nicht eindeutig und liessen Spielraum für andere Interpretationen als die von der Dienststelle bzw. dem Kanton.

Betreffend unserem Verfahrensablauf empfiehlt er auch, den Prozess voranzutreiben und einen Informations- und Austausch-Anlass mit der Bevölkerung (nach Eingang des positiven Vorprüfungsentscheides) vor der Auflage durchzuführen. Dann könnten die vorliegenden Pläne im Detail diskutiert und erklärt werden und allenfalls Eingaben und Ideen noch berücksichtigt werden bei der Planauflage. 

Er werde sich weiterhin politisch einsetzen für eine moderatere und bürgerfreundlichere Umsetzung der neuen Raumplanungsgesetze. Anlässlich der Staatsratswahlen im Jahre 2021 ergibt sich vielleicht eine neue Chance. Die Gemeinden müssten verstärkt gemeinsam für diese Sache aktiv werden.

Der Gemeinderat beschliesst eine Info- und Austauschveranstaltung mit der Bevölkerung Anfang nächsten Jahres durchzuführen.

17.12.2019
Planungszone II

Der Staatsrat hat am 11. Dezember 2019 über die Einsprachen entschieden. Alle Einsprachen wurden abgewiesen, bzw. nicht darauf eingetreten.

  • Cecile + Daniel Matter
  • Judith Mathieu
  • Franz Mathieu
  • Evelyne Dirren

Alle Einsprecher legen nicht dar, worin ihnen persönlich und aktuell ein Nachteil aus der Anordnung der Planungszone erwachsen soll.

28.01.2020
Aufsichtsbeschwerden i.S. Raumplanung

Susanne Hugo und Cecile Matter haben eine Aufsichtsbeschwerde initiiert, an der sich schlussendlich 15 Parteien beteiligten. Diese Beschwerden wurden Ende 2017/Anfang 2018 beim Kanton eingereicht. Am 15. Januar 2020 hat der Staatsrat beschlossen, auf diese nicht einzutreten.

Er kommt zum Schluss, dass entgegen der Ansicht der Aufsichtsbeschwerdeführer die Gemeinde die Mitwirkungspflicht erfüllt hat.

07.01.2020
Info- und Austauschanlass Raumplanung

Frau Tamar Hosennen ist bereit, die Moderation für diesen Info- und Austausch-Abend zu übernehmen. Der Anlass wird am Freitag, 31. Januar 2020 stattfinden. Ortsplaner Paul Metry sowie die Raumplanungskommission wurden bereits kontaktiert.

Der Flyer wird in den nächsten Tagen vorbereitet mit dem Hinweis auf die Moderationstätigkeit von Frau Tamar Hosennen. Frau Hosennen ist Politologin und Raumplanerin.

28.01.2020

Am 27. Januar 2020 fand auf der Gemeindekanzlei eine Vorbereitungssitzung für den Info- und Austauschanlass statt. Neben den Vertretern der Gemeinde waren auch die beiden Initiantinnen Susanne Hugo und Cecile Matter sowie der Ortsplaner Paul Metry und die Moderatorin Tamar Hosennen anwesend.

 

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

  • Ausgangslage (darlegen) 10 Minuten/ Tamar Hosennen/ Beat Amacker TH /BA
  • Vorgehen (erklären) [GR-Kommission] 10 Minuten BA
  • Inhalte (präsentieren) [Grundlagen, Erkenntnisse, Entstehung, etc] 15 Minuten Paul Metry PM
  • Diskussion (moderieren) inkl. Gruppenarbeit 45 Minuten TH
    • 2 x 3 Stationen = Tische mit folgenden Themenbereichen
      • VORGEHEN 10 Minuten Christine Mathieu/ Nicolas Murmann
      • INHALTE 10 Minuten Beat Amacker/ Thomas Matter
      • ALLG. IDEEN 10 Minuten Rinaldo Karlen/ Reto Grand
  • Abschluss [Fazit, Allg. Schlussinfos, Auflage, etc.] 10 Minuten TH/PM/TM
  • Apéro

 

An den 6 Stationen fungieren die Gemeinderäte und der Schreiber jeweils als Schreiber.

Neben der PPT-Präsentation gilt das an den Stationen Aufgeschriebene als Protokoll (Foto).

18.02.2020

Am 31. Januar 2020 fand in der MZH in Agarn ein Info- und Austauschabend in Sachen Raumplanung statt.

Die interessierte Bevölkerung konnte sich nach eingehender Information durch den Gemeinderat, die Moderatorin und den Ortsplaner einbringen.

Es gab zahlreiche Wortmeldungen an den einzelnen Stationen. Diese wurden schriftlich festgehalten und werden gesamthaft durch die Kommission in den nächsten Wochen bearbeitet und dazu Stellung bezogen.

Das «Fotoprotokoll» des Anlasses wurde bereits anderntags im Internet aufgeschaltet.

Die Resultate der Auswertung durch die Kommission und den Gemeinderat werden an der nächsten Urversammlung vorgestellt.

10.03.2020
ZNP – Vorprüfungsentscheid

Am 04. März 2020 hat der Staatsrat den Vorentwurf der Gesamtrevision der Nutzungsplanung und des Bau- und Zonenreglements der Gemeinde Agarn im Rahmen des zweiten Vorprüfungsverfahrens in der Fassung vom 12. Juni 2019 genehmigt, mit der Auflage, die notwendigen Anpassungen und Ergänzungen für das Auflagedossier bereitzustellen.

Weiteres Vorgehen:

  • Areaplan
    - Vornahme Ergänzungen/Anpassungen gemäss SR-Entscheid
    - Überarbeitung/Anpassung Reglement Wohnbauförderung gemäss DIKA
  • Sitzung RPK (1 oder 2)
    - Präsentation Änderungen/Anpassungen durch Ortsplaner
    - Fragen Info-Austauschabend zusammenfassend beantworten
    - Abklärung Möglichkeit Einbau der Anregungen Infoabend in ZNP
    - Reglement Wohnbauförderung
    - Kommissionsantrag an Gemeinderat
  • Auflage Ende August/Anfang September 2020: Anzeige der 30-tägigen öffentlichen Auflage erfolgt im kantonalen Amtsblatt (Art. 34 kRPG). Während der Auflagefrist besteht die Möglichkeit, Einsprache bei der Gemeinde zu erheben.
  • Während der 30-tägigen öffentlichen Auflage wird eine öffentliche Informationsversammlung durchgeführt (z.B. nach Ablauf von 10 Tagen). Gleichzeitig könnte ein Vertreter der Gemeinde zusammen mit dem Ortsplaner an 2 bis 3 Abenden auf der Gemeindeverwaltung zusätzliche Auskünfte erteilen.
  • Einigungsverhandlung mit den Einsprechern. Die Gemeinde entscheidet über die eingegangenen Einsprachen (Einsprache-Entscheid mit Rechtsmittelbelehrung).

 

Der Gemeinderat nimmt den Staatsratsentscheid zur Kenntnis und beschliesst das weitere Vorgehen.

Der Bevölkerung wird mittels Flyer die Auflage mit den Folgeanlässen kundgetan.

10.03.2020
Raum plus Wallis

Bei diesem von der ETH Zürich begleiteten Projekt geht es um die Erfassung der Nutzungsreserven und Nachführung der Übersicht durch die Gemeinden. Damit Innenentwicklung möglich ist, muss man die dafür vorhandenen Reserven kennen sowie die planerisch relevanten Eigenschaften erheben. Diese Erhebung wird seit 2006 an der ETH in Kooperation mit Kantonen und Region der Schweiz weiterentwickelt.

Vorgehen:

  • Vorarbeiten durch die ETH
  • Erhebungsgespräch mit Gemeinden
  • Auswertung durch die ETH

 

In dem Erhebungsgespräch werden folgende Eigenschaften abgefragt:

  • Baulücken 200m2 und grösser
  • Eigentümertyp (Privat/Firma)
  • Eigentümerinteresse (Verkauf/Reserve/Entwicklung)
  • Nachfrage (Preis marktüblich)
  • Bebauungsstand
  • Erschliessungs- und Baureifestand
  • Planungsstand
  • Nutzungsabsicht der Gemeinde
  • Naturgefahren, Altlasten, Topografie, Lärm, Zuschnitt

 

Die Befragung findet am 06. Mai 2020 von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Der Ortsplaner sollte ebenfalls anwesend sein.

Landwirtschaft
12.11.2019

Albinus Lötscher würde gerne die «Wässerwasserproblematik» vor Ort mit dem Gemeinderat besprechen. Im Weiteren sollte auch die Stallung Mathieu anwesend sein.

Er vertritt die Meinung, dass das Wässerwasser in dem Bereich der Verrohrung Mathieus austritt und ihm in seinem Stall Schaden anrichtet. Es müsste dort der Unterhalt sowie die Ableitung des Zet- und Schmelzwassers geregelt werden. Ebenso bestünde das Problem erst seit der Strassensanierung in dem Bereich. Es wird eine Sitzung auf Freitag, 29. November 2019 anberaumt.

03.12.2019

Anlässlich einer Sitzung und Ortsschau mit den Herren Lötscher und Mathieu bei deren Stallungen konnte festgestellt werden, dass die Vertiefung in der Strasse und das Rigole vor dem Stall Lötscher für Oberflächenwasser ausreichend sind, jedoch nicht für Zetwasser oder Wässerwasser.

Die Verrohrung der Wasserleite seitens Stallung Mathieu ist von der Gemeinde bewilligt.

Für das Oberflächenwasser ist jeder Parzelleneigentümer verantwortlich. Der Gemeindearbeiter wird am Strassenrand einen Schlitz machen, damit das Wasser dort in die Wasserleite abfliessen kann. Für die Schäden ist nicht die Gemeinde verantwortlich.

Forstwirtschaft

28.01.2020

Am 18. Dezember 2019 hat der Staatsrat entschieden, das System der Einheitspauschale für die Schutzwaldbewirtschaftung 2020/2021 beizubehalten. Diese wurde auf 8‘500.00 Franken pro Hektare festgelegt.

Tourismus

07.01.2020
Turtmanntal Tourismus

Für die Zusammenarbeit von Eischoll Tourismus mit Turtmanntal Tourismus wurde eine Leistungsvereinbarung erstellt. Der Gemeinderat genehmigt grundsätzlich die Leistungsvereinbarung.

Die Gemeinde Ergisch hat angekündigt, den Beitrag kürzen zu wollen. Der Gemeinderat beschliesst, dass an den Beiträgen nicht gerüttelt wird, entweder man akzeptiert diese oder tritt aus.

07.01.2020
Oberwallis Verkehr und Tourismus

Der OVT organisiert neben der Generalversammlung vom 14. Mai 2020 auch ein Workshop «Alpine Crossing» am 3. Februar 2020 im Zeughaus Glis.

18.02.2020

Turtmanntal Tourismus

Die Kurtaxenerhebung im Protokoll der letzten Vorstandssitzung TTT entspricht nicht den Gegebenheiten. Agarn kassiert bis anhin Fr. 0.80 Kurtaxe und Fr. 0.50 Beherberungstaxe ein, entgegen dem Protokoll, das Fr. 1.20 KT und Fr. 0.60 BT erwähnt.

Die Vereinheitlichung der Taxen sollte angestrebt werden.

10.03.2020

Pfyn-Finges präsentiert die Jahresrechnung 2019
Einnahmen von 3‘416‘784 Franken stehen Ausgaben von 3‘500‘730 Franken gegenüber, woraus sich ein Verlust von 83‘946 Franken ergibt. Für 2020 ist ein ausgeglichenes Budget vorgesehen. Die Gemeinden sind gefordert, neue Projekte einzureichen, damit Pfyn-Finges die 2.5 Mio. Franken Subventionen erhalten und weitergeben kann.

Energie

17.12.2020
Energieberatungsdienst Oberwallis

Der Kanton hat den Gemeinden die Schaffung eines Energieberatungsdienstes empfohlen und einen Unterstützungsbeitrag von Fr. 1.50 pro Einwohner in Aussicht gestellt.

Die Energieberatung Oberwallis deckt für ihre Gemeinden bereits einen Grossteil der beschriebenen Aufgaben ab und hat den Gemeindevertretern im November in Visp eine Möglichkeit präsentiert, diesen vom Kanton gewünschten Energieberatungsdienst im Gemeindeverbund zu organisieren.

Der bisherige Unkosten-Beitrag von Fr. 0.80 pro Einwohner der Gemeinde würde wegfallen. Die Gemeinden ihrerseits verzichten zugunsten des Energieberatungsdienstes auf den in Aussicht gestellten Kantonsbeitrag von Fr. 1.50 pro Einwohner. Der Subventionsantrag würde über die Lead-Gemeinde Saas-Fee gestellt und abgerechnet.

Der Gemeinderat beschliesst den Beitritt zum Energieberatungsdienst Oberwallis unter der operativen Leitung der bestehenden Energieberatung Oberwallis. Die Gemeinde ist bereit, den vom Kanton in Aussicht gestellten Beitrag EBD von Fr. 1.50 pro Einwohner/Jahr dem Energieberatungsdienst zur Verfügung zu stellen.

18.02.2020

Energieberatungsstelle

Der Jahresbericht 2019 der Energieberatungsstelle Oberwallis liegt vor.

Bei einem Aufwand von 49‘907.00 Franken gegenüber einem Ertrag von 52‘016.00 Franken ergibt sich ein Gewinn von 2‘109.00 Franken. Der Ertrag setzt sich aus Gemeindebeiträgen von 44‘016.00 Franken und Einnahmen Energieberatung 7‘600.00 Franken zusammen.

Die Dienstleistung wird stetig ausgebaut. Mit zunehmender Sensibilisierung der Bevölkerung für Energiethemen wird sich die Beratungsnachfrage in den kommenden Jahren steigern.

28.01.2020

Kleinwasserkraftwerk / Ersatzmassnahmen Quellfassung Härzwald

Für die Quellfassung Härzwald verlangt der Kanton Ersatzmassnahmen in Form von Entbuschung und Entfernung des Baumaufwuchses zur Förderung des ursprünglichen Halbtrockenrasens.

Mit den Herren Klemenz und Raoul Wyssen konnte mit den Parzellen 720 und 796 im Asp eine Einigung gefunden werden. Die entsprechende Vereinbarung wurde zur Vervollständigung des Dossiers an die Herren Stefan Julen sowie Josef Bumann gesandt.

Sobald das vollständige/vervollständigte Dossier wieder in Sitten ist, kann der Kanton an der Baugenehmigung unseres Projektes weiterarbeiten.

Verschiedenes

12.11.2019

OK Dorffest und Heimattagung 2021

Das OK für das Dorffest und die Heimattagung vom 27. bis 29.08.2021 steht:

OK-Präsidium: Edi Kuonen, David Amacker

Sekretariat: Stefanie Fux

Rahmenprogramm: Patrick Studer, Sascha Kalbermatter

Sicherheit und Verkehr: Remo Tscherry

Festwirtschaft: Leo Fussen, Rino Meichtry

Bauten: Daniel Matter, Katja Kohlbrenner

Finanzen und Sponsoring: Oliver Roten, Thomas Matter

03.12.2019

Neujahrsempfang

Verabschiedungen: Michel Furrer, Schulhausabwart / Adolf Tscherry, Registerhalter

Ehrungen: Team Mariabrunnen und Senioren 80+.

Für die Jungbürgerfeiergeschenke wird mit dem Atelier Manus Kontakt aufgenommen. Es werden Geschenkvorschläge einverlangt.

07.01.2020

Die Messe findet um 09.00 Uhr statt. Zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr findet der Empfang mit der Neujahrsansprache statt. Die Musikgesellschaft gestaltet das Rahmenprogramm. Um 12.30 Uhr findet das gemeinsame Mittagessen im Restaurant Valser statt.

03.12.2019

Feierlichkeiten «runder» Geburtstag

Die Kulturkommission organisiert inskünftig zusammen mit der Musikgesellschaft die Feierlichkeiten für «runde» Geburtstage an einem bestimmten Tag.

17.12.2020

Klausurtagung

Auf das Neue Jahr hin wird eine Klausurtagung auf den 11. Januar 2020 anberaumt.

07.01.2020

Themen der Klausurtagung sind:

  • Betrieb Grünes Zimmer
  • Schule Agarn – quo vadis
  • öV – Ringjet
  • Vgl. letzte Klausurtagung

28.01.2020

Micarna

Herr Anton Grub hat einer Besichtigung der Anlage in Granges zugesagt.

Die Firma plant weitere zwei Fabriken im Wallis. Der Standort Milackern würde sich hierzu bestens eignen.

18.02.2020

Micarna – Elterntierpark Milackern

Am 10. Februar 2020 fand eine Sitzung in Sitten mit den Herren Nicolas Methan, Chef der Dienststelle für Raumentwicklung und Theo Imhof, Kreisplaner Oberwallis statt:

Die Firma Micarna hat sich bei der Gemeinde Agarn erkundigt, ob allenfalls ein Elterntierpark in Milachern möglich wäre. So eine Anlage benötigt eine Fläche von ca. 3 Hektaren. Die Firma betreibt im Wallis bereits an mehreren Standorten solche Anlagen und ist auf der Suche nach einer mittelfristigen Erweiterung ihrer Produktionsstandorte.

Seit 2014 finden Besprechungen zwischen den Projektträgern und verschiedenen kantonalen Dienststellen statt, insbesondere DS Landwirtschaft / DS Raumplanung. Ein solcher Betrieb ist nur in einer Gewerbezone machbar und muss überregional abgestimmt werden.

 

 

 

 



Datum der Neuigkeit 1. Juni 2020