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Gemeindeverwaltung Agarn

  • Alte Kantonsstrasse 14
    Postfach 17
    3951 Agarn
    Tel: 027 474 96 30
    Fax: 027 474 96 39
    gemeinde@agarn.ch

Direktzahlungen


Direktzahlungen erhalten Bewirtschafter oder Bewirtschafterinnen (nachstehend Bewirtschafter genannt), welche einen Betrieb auf eigene Rechnung und Gefahr führen, ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben und über eine berufliche Grundausbildung in der Landwirtschaft verfügen.

Zuunterst dieser Seite finden sie notwendige Informationen und die dazugehörigen Formulare für die Direktzahlungen.

Landwirtschaft
Ausbildung für Direktzahlungen


Die minimale Betriebsgrösse muss mindestens 0.25 SAK (Standardarbeitskräfte) betragen. Dieser Faktor errechnet sich aus der Betriebsfläche (Grundfläche, Hangneigung, usw.) und dem Tierbestand (je nach Alter).


Der ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) umfasst,

  • die tiergerechte Haltung
  • eine ausgeglichene Düngerbilanz
  • einen angemessen Anteil an ökologischen Ausgleichsflächen (mindestens 7% der Grünfläche und Ackerfläche und 3.5 % der Spezialkulturen).
  • eine geregelte Fruchtfolge
  • eine geeignete Bodenschutz


Was ist zu tun und welche Fristen sind einzuhalten ?


Folgendes Vorgehen ist zu beachten, damit die Anmeldung zum Bezug von Direktzahlungen ordnungsgemäss abläuft :

1. Für neue Betriebe im Oberwallis ist die Anmeldung bei der Oberwalliser Landwirtschaftskammer (OLK), Talstrasse 3, 3930 Visp, Tel. 027 945 15 71, bis zum 31. August des Vorjahres zu hinterlegen. Die Anmeldung der Biobetriebe ist bei der Bio Inspecta AG, Ackerstrasse, PF, 5070 Frick, Tel. 062 865 63 00 zu hinterlegen.

2. Das Datum der Betriebsstrukturerhebung (mittels dem Flächenerhebungsformular) ist jeweils auf Anfang Mai festgelegt. Dieses Formular ist über die zuständige Ackerbaustelle der Standortgemeinde einzureichen.

3. Ebenfalls jährlich anfangs Mai findet die Viehzählung statt. Diese Viehzählung wird über den Gemeindeverantwortlichen ausgeführt. Der Tierbestand wird mit dem Formular Tiererhebung erfasst.

4. Der Gemeindeverantwortliche erhält Ende April die adressierten und ausgefüllten Formulare, der bereits registrierten Betriebe. Die Formulare werden durch den Verantwortlichen, an die jeweiligen Bewirtschafter, mit den entsprechenden Instruktionen verteilt. Die Bewirtschafter sind verpflichtet das Formular ordnungsgemäss zu korrigieren und dieses fristgerecht und unterschrieben dem Ackerbaustellenleiter abzugeben.


Anmeldung von bewirtschafteten Flächen


Die bereits im Vorjahr bewirtschafteten Parzellen sind auf dem Strukturerhebungsformular aufgelistet. Falls neue Flächen bewirtschaftet werden, sind diese auf dem beiliegenden Formular „Neu bewirtschaftete Parzellen“ aufzuführen (erhältlich beim Gemeindeverantwortlichen).


Bei den vorgedruckten Parzellen ist die Übereinstimmung folgender Daten zu prüfen:

  • Parzellennummer
  • Plannummer
  • Eigentümer
  • Total Fläche der Parzelle
  • Effektiv bewirtschaftete Fläche der Parzelle
  • Zone der Parzelle
  • Kultur der Parzelle


Bei den neuen Parzellen sind Parzellennummer, Plannummer, Eigentümer und Totalfläche der Parzelle durch den Registerhalter zu bestätigen:

Weitere Angaben sind vorheriger Bewirtschafter, effektiv bewirtschaftete Fläche der Parzelle, Kultur und Zone der Parzelle.


Nicht vergessen!!

Der Beitragsantrag (Strukturerhebungsformular) und die bewirtschafteten Parzellen müssen durch den zuständige Stellenleiter der Standortgemeinde bestätigt werden. Unbestätigte, bzw. unvollständige Formulare werden für die Berechnung der Beiträge nicht berücksichtigt.


Anmeldung von ökologischen Ausgleichsflächen


Eine ausgewogene Bodenbewirtschaftung und nachhaltige Förderung bestehender Artenvielfalten wird über entsprechende zusätzliche Beiträge abgegolten.


Ökologische Qualitätsverordnung


Die Anmeldung von Parzellen mit besonderer Artenvielfalt erfolgt über ein separates Formular und gilt ausschliesslich für gemähte Wiesen. Grundvoraussetzung ist bereits eine ökologische Bewirtschaftung (wenig intensiv oder extensiv genutzte Mähwiesen, Weiden und Reben) mit einem festgelegten Schnittzeitpunkt je nach Zonenlage.
Die Anmeldung erfolgt über die Ackerbaustelle der Standortgemeinde der Parzelle. Sind die Bewirtschaftungsbedingungen erfüllt, erfolgt eine Kontrolle in Bezug auf die Artenvielfalt.


Vernetzung


Diese Zusatzbeiträge erfolgen ausschliesslich über ein Vernetzungsprojekt und werden für bewirtschaftete Flächen in einem bestimmten Parzellenperimeter ausbezahlt. Damit sollen besondere ökologische Gebiete mit bestimmten Bewirtschaftungsbedingungen belegt werden.